10.05.2017
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Berge kennen keine Grenzen

Dem Bergsteiger ist egal, in welcher Region er unterwegs ist. Das Büchlein „Bergsinne“ verbindet die Regionen Kaiserwinkl, Kufsteinerland, Reit im Winkl und St. Johann.

Walchsee | In Walchsee wurde vergangene Woche das Ergebnis des regions- und länderübergreifenden Tourismusprojektes zum Thema Klettersteige präsentiert. Die Bergbahnen St. Johann als Leadpartner sowie die Gemeinde Reit im Winkl, die Tourismusverbände Kaiserwinkl und Kufsteinerland, haben im Rahmen des INTERREG V-A Programmes „Österreich – Bayern 2014-2020“ ein regionales Informations- und Vermarktungsnetzwerk „Klettersteigerlebnis Kaiserregion-Chiemgauer Alpen-Kitzbüheler Alpen“ zur Vermarktung vom Bergtourismus geschaffen.

Klettersteige und Wissenswertes

In vielen Treffen ist unter der Projektleitung von Ekkehard Wimmer, das Büchlein „Bergsinne“ entstanden, das im Speziellen das Thema Klettersteige bewirbt, aber auch Ausflugsziele und Wissenswertes aus der Region beschreibt. „Die Inhalte sind nicht nur für den Tourismus wichtig, sondern bieten den Menschen aus der Region identitätsstiftende Informationen über ihre Heimat“, erklärt Ekkehard Wimmer.

Auf rund 90 Seiten werden fünf Klettersteige vorgestellt, Tipps zum Verhalten am Berg gegeben und diverse Persönlichkeiten vorgestellt sowie Geschichten und Anekdoten aus der Region erzählt. „Ziel ist es, die Qualität und das Angebot zu steigern, denn dem Bergsteiger ist es egal, in welcher Region er unterwegs ist. Durch die Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen können wir mehr erreichen“, veranschaulicht Ekke Eckstein von der Bergbahn St. Johann.

Das Büchlein erscheint in seiner erste Auflage mit 10.000 Stück und soll in den Tourismusverbänden sowie bei den Vermietern kostenlos aufgelegt werden. Auch für den Tourismusverband Kaiserwinkl ist das Projekt ein wichtiger Schritt für die Zukunft. „Laut einer Umfrage kommen 80 Prozent unserer Gäste, um zu wandern oder ähnliche Bergsportarten zu betreiben. Die Klettersteige boomen“, erklärt TVB Obmann Gerd Erharter.

Projekt endet, Arbeit geht weiter

Dass es bei der ersten Auflage von 10.000 Stück bleiben wird, ist unwahrscheinlich. Projektleiter Ekkehard Wimmer rechnet mit einer Wiederauflage. „Dass müssen die Projektpartner dann allerdings alleine stemmen, worin ich aber keine Schwierigkeit sehe“, erklärt Wimmer.

Das Buch „Bergsinne“ wurde von der EU gefördert. Mit der Veröffentlichung endet nun das Projekt. Eine weitere Zusammenarbeit auf den verschiedensten Ebenen schließen alle Beteiligten aber nicht aus. „Berge kennen keine Grenzen“, so der einhellige Tenor.
Johanna Monitzer

Bild: Gerd Erharter (TVB Kaiserwinkl), Vanessa Stitz (TVB Kufsteinerland), Projektleiter Ekkehard Wimmer, Ekke Eckstein (Bergbahn St. Johann), Florian Weindl (TVB Reit im Winkl) und Euregio Vizepräsident Walter J. Mayr (v.l.) informierten über die erfolgreiche Zusammenarbeit bei einem Pressegespräch in Walchsee. Foto: Monitzer

 
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