19.04.2019
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Beeindruckende AMS-Statistik

Der Rückblick auf die Arbeitsmarktstatistik des vergangenen Jahres spiegelt klar die gute Konjunkturlage wider. Das AMS ist jetzt deswegen noch lange nicht „arbeitslos“ – vielmehr hat sich das Tätigkeitsbild verändert und weiterentwickelt. Ein Blick auf die Leistungsbilanz unterstreicht die Zahlen.    

Kitzbühel | „Die Arbeit des AMS beschränkt sich bei weitem nicht nur auf die Anweisung des Arbeitslosengeldes“, hält das AMS in seiner Leistungsbilanz fest.

Der Durchschnittsbestand liegt bei der AMS-Geschäftsstelle Kitzbühel bei 1.274 arbeitslosen Personen. Über das Jahr verteilt waren 6.468 Personen zumindest einmal arbeitslos. Insgesamt erfolgten im AMS Kitzbühel 8.423 Arbeitslosmeldungen.

Die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit betrug im Bezirk 56 Tage.

Insgesamt wurden in der Geschäftsstelle in der Wagnerstraße 15.324 Kundenkontakte registriert. Hinzu kommen 20.128 beantwortete Anrufe in der Service-Line. Im abgelaufenen Jahr bearbeitete das AMS-Team in Kitzbühel 8.431 Leistungsanträge. Die ausbezahlten Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung betrugen dabei 17,36 Millionen Euro. In der Statistik des AMS Kitzbühel scheinen darüber hinaus 555 geförderte Personen auf. Für aktive Arbeitsmarktpolitik wurden 2,061 Millionen Euro ausgeschüttet.   

Die Vermittlung ist das Kerngeschäft des AMS. So betreute das Arbeitsmarktservice Kitzbühel 5.607 Stellenangebote und 478 Lehrstellen.  Davon konnten 4.141 Stellenangebote besetzt werden.

Mehr als 300 Betriebsbesuche

Dem AMS Kitzbühel ist ein guter Kontakt zu den Betrieben wichtig. Das AMS ist daher  fleißig „on tour“, insgesamt wurden 302 Betriebsbesuche vom Kitzbüheler Team absolviert.  Durch die Erweiterung der AMS-Räumlichkeiten sind zukünftig vermehrt auch Jobbörsen möglich, wie AMS-Leiter Manfred Dag am Rande der Eröffnungsfeier erläuterte.   

Das BIZ (BerufsInfoZentrum) kann auf beeindruckende Zahlen verweisen: Insgesamt wurden 2.829 Besucher registriert, davon knapp die Hälfe Jugendliche. 21 Schulklassen mit 406 Schülern und Schülerinnen statteten dem BIZ im Bezirk Kitzbühel einen Besuch ab.

Saisonschluss stoppte den Trend

Die Arbeitslosenzahlen der vergangenen Monate zeigten einen deutlichen Abwärtstrend, wie bereits berichtet schlägt sich in den jüngsten Daten Ende März allerdings der Saisonschluss im Tourismus nieder. Ende März waren 1.209 Personen beim AMS arbeitslos, das waren um 89 Arbeitslose mehr bzw. um 7,9 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Dennoch kann AMS-Leiter Manfred Dag beruhigen: Der Anstieg an Arbeitslosigkeit hat tatsächlich rein saisonale Gründe. „Insgesamt entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin positiv.“ Das AMS versteht sich übrigens nicht nur als Servicepartner für Arbeitsuchende, es steht auch für die Unternehmer als kompetenter Partner bereit. Elisabeth Galehr

 
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