25.05.2018
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Bauen ist (k)ein Kinderspiel

Kinder auf die Baustelle: Der Auftakt der Aktion, bei der bereits Volksschüler diverse Tätigkeiten spielerisch ausprobieren können, war vergangenes Jahr vielversprechend. So sehr, dass die Neuauflage vorgezogen worden ist.

Kitzbühel  | „Erlebniswelt Baustelle war ursprünglich im Zwei-Jahres-Takt geplant. Aber die Resonanz war so gut, dass wir das heuer auch anbieten wollten“, betonten WK-Bezirksstellenleiter Balthasar Exenberger und WK-Obmann Klaus Lackner. In Absprache mit der Innung soll es den Volksschülern künftig jedes Jahr ermöglicht werden, auch im Bezirk auf der Übungsbaustelle tätig zu sein.

400 Schüler an zwei Tagen

An zwei Tagen waren kürzlich 400 Schüler aus den Volksschulen Kirchberg, Aschau, Brixen, Kitzbühel, Rosenegg und Reith sowie aus der NMS St. Johann voll im Einsatz. Die jungen Bauarbeiter werkten mit großem Elan an den einzelnen Stationen. Projektleiterin Nadja Elmer betont: „Die einzelnen Tätigkeiten sind altersgerecht aufbereitet. Es geht aber nicht nur um Spaß – den die Kinder natürlich haben – sondern das hat schon einen Hintergrund.“ Schon die Kleinsten sollen so in Kontakt mit dem Handwerk auf der Baustelle kommen. Das Image der Bauberufe soll verbessert werden.  Dafür „wollen wir schon in der Kindheit einen Anker setzen“, sagt Elmer. Bereits seit Jahren wird die Übungsbaustelle auf der Bauakademie Innsbruck angeboten, vergangenes Jahr wanderte man dann erstmals in die Bezirke. „Das wird dankend angenommen“, sagt Elmer, der Ansturm der Schulen ist groß.

Das Haptische – also das Angreifen, Anpacken und Geschickliche – zu fördern ist nur ein Ansatz des Programmes. Vor allem geht es darum, die jungen Schüler zu begeistern und Fachkräfte von morgen schon heute in‘s Boot zu holen. Daher sieht WK-Obmann Klaus Lackner in der Erlebnisbaustelle „eine Fortsetzung unserer Veranstaltungsreihe rund um die Lehre.“ Im Bezirk sind aktuell 552 Lehrlinge in der Sparte Handwerk in Ausbildung. Die Branche boomt – nicht zuletzt ein Ausdruck der guten Wirtschaftslage und des dynamischen Tourismus in der Region. Fachkräfte sind also dringend gesucht. Elisabeth Galehr

 
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