05.07.2018
Event  
 

Ausstellung Klaus Klingler

Ölgemälde, Aquarelle und Grafiken. Vernissage am Donnerstag, 5. Juli 2018 um 19:30 Uhr in der Galerie im Museum St. Johann in Tirol.

Der 1937 in Salzburg geborene Klaus Klingler studierte von 1955 – 1960 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Robin C. Andersen und Herbert Boeckl. Darüber hinaus nahm er an der legendären Sommerakademie von Oskar Kokoschka teil, wirkte für lange Zeit als Assistent des Farb-Ästheten Max Peiffer-Watenphul an der Salzburger Sommerakademie und war dann als Lehrer der Sommerakademie in Geras tätig.

Der Verfremdung und Verformung der Akzentuierung und Modulation von Farben kommt eine wesentliche Aufgabe in Klinglers Werken zu. Farbtöne werden ähnlich gesetzt wie Musiktöne. Jedes Bild ist ein neues Abenteuer. Das Unwesentliche wird weggelassen und abstrahiert, um so Gefühle und Rhythmus darzustellen. Eine besondere Rolle in seiner Arbeit spielt die Natur – ganz nach dem Motto „das Kunstwerk ist Gleichnis der Natur, kein Abbild.“

Klaus Klinglers Aquarelle entstehen immer vor dem Motiv; und dies sind stets Orte zum Träumen, Orte, die unbeachtet vor sich hin sterben – vergehende Orte. Die im Atelier entstandenen Ölbilder sind frei umgesetzt, wobei die Farbe eine dominierende Rolle spielt. Trotz aller Verselbständigung seiner Malmittel reißt Klingler aber nie alle Brücken zur identifizierbaren Wirklichkeit ab.

Der Salzburger Künstler hat sich immer außerhalb der Kunstkampf-Arena gehalten, und bei aller interessierten Beobachtung des Geschehens ist er nicht der Versuchung erlegen, seine langsam und „logisch“ gewachsene Welt aufzugeben. Kontinuität war immer wichtiger als so genannte Aktualität.

Seine künstlerische Herkunft von den akademischen Größen Andersen und Boeckl hat er rasch mit Eigenständigkeit beantwortet, wobei die Tendenz zum abstrakten Farbgeflecht, zum reinen Spiel freier Kräfte in bestimmten Phasen die Gegenständlichkeit beinahe aufgelöst hat. Seine Grundstärke ist die Entfaltung malerischen Reichtums auf einer gestalterischen Basis, die weit weniger traditionell ist, als sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Kein schlechter Ausgangspunkt inmitten eines Wertewandels, der das Bild wieder in angestammte Rechte einsetzt.

Bei der Ausstellung in der Galerie im Museum St. Johann werden Klinglers jüngste Ölgemälde, Aquarelle und Grafiken präsentiert.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10 – 12 und 16 – 18 Uhr, Samstag: 10 – 12 Uhr.

Dauer der Ausstellung: bis 4. August 2018

 

 

 
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