21.03.2018
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Auftakt in Tiroler Unterhaus

Spannende Spiele und viel Brisanz wird es im Frühjahr im Tiroler Unterhaus geben. In der Landesliga befinden sich Brixen und St. Ulrich im gesicherten Mittelfeld. In der Gebietsliga ist Westendorf knapp an einem Aufstiegsplatz dran, wo hingegen Kössen und Kirchberg nicht in den Abstiegs-Strudel geraten sollten. Hopfgarten ist voll auf Aufstiegskurs. Einen Abstiegs-Krimi wird es in der 1. Klasse geben – Reith kämpft um den Verbleib in der Liga.

Landesliga | Schwierig war die Situation in den Wintermonaten natürlich im Pillerseetal beim FC St. Ulrich. Die schneereichen Wintermonate sorgten heuer für einen verspäteten Start in die Vorbereitung auf die Frühjahrsmeisterschaft. Beim Trainingsprogramm zeigten sich die Nuaracher kreativ und machten das Beste aus ihrer Situation. Trainiert wurde einmal in der Woche auf Kunstrasen, zweimal pro Woche irgendwie und irgendwo auf oder im Schnee. Die Trainingsbeteiligung war gut und so liegt der Fokus der Rückrunde darauf, einen attraktiven Fußball zu spielen. Neuer Übungsleiter in St. Ulrich ist Herbert Sevignani.

Der SV Brixen hat nach der Hinrunde der Landesliga Ost sechs Punkte Puffer auf die Abstiegszone, trotzdem ist der Klassenerhalt noch nicht fix. Die Vorbereitung der Brixner Mannschaften war durch die Witterungsverhältnisse zum Großteil auf Krafteinheiten in der Halle und intensive Laufeinheiten beschränkt. Den Feinschliff holte sich das Team beim fünftägigen Trainingslager in Jesolo. In der letzten Woche vor dem Auftakt wurde wieder auf dem eigenen Trainingsplatz trainiert, der schneefrei gemacht wurde. Das Ziel ist natürlich der Klassenerhalt in der Landesliga, wofür alles investiert wird, um dies auch wieder zu schaffen.

Westendorf kämpft noch um den Aufstieg

Gebietsliga | Der SV Westendorf beendete die Hinrunde auf dem fünften Platz und liegt nur drei Punkte hinter dem zweiten Aufstiegsplatz. Spielertrainer Markus Holzer ist mit der Wintervorbereitung im Großen und Ganzen zufrieden, wenn auch zwei Spieler verletzungsbedingt ausfielen. Nichtsdestotrotz ist man mit einem Aufstiegsplatz auf Tuchfühlung und wird versuchen, von Beginn an der Rückrunde hellwach zu sein.


Der SV Kirchdorf konnte sich in der Hinrunde weiter stabilisieren und kann in der Tabelle den Blick auch schon wieder nach oben richten. Dementsprechend war auch in der Vorbereitung die Motivation und Vorfreude auf die kommende Rückrunde groß. Am 9. Jänner ging die zehn Wochen dauernde Vorbereitung auf die Rückrunde der Gebietsliga Ost los. Im Jänner und Februar wurde mit einem Alternativprogramm – Life Kinetik – und in der Natur gearbeitet. Den Abschluss der Vorbereitung machte noch ein Trainingslager, um gut gerüstet zu sein für die Rückrunde.

Beim SK Fieberbrunn stehen die Zeichen im Frühjahr ganz klar auf Angriff. Es ist sehr eng in der Gebietsliga und man kann sagen, es ist noch alles möglich. Das Team liegt zwar nur auf Tabellenrang acht, aber auf den zweiten Aufstiegsplatz fehlen nur vier Punkte. Im Kerschdorfer Tirol Cup ist man auch noch dabei und spielt am 2. April zu Hause gegen Imst das Viertelfinale.

Für Kirchberg könnte es in der Rückrunde der Meisterschaft noch eng werden. Lediglich sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone und schon im Herbst haben sich die Teams der Liga recht ausgeglichen präsentiert. Anfang Jänner war Startschuss in die Vorbereitung. Grundlagentraining im Ausdauer- und Kraftbereich standen im Vordergrund. Ab Februar begann das Training auf dem Platz. Beim Kader gab es einige Veränderungen. Neu im Team sind Manuel Grüner (Sillian), Johannes Sams (FC Kitzbühel), Manuel Aschaber (Westendorf) und Boris Kovacs (Ausland). Nicht mehr in Kirchberg sind Richard Helesfay (Kitzbühel) und Thomas Hühnersbichler (Karriereende).

Beim FC Kössen geht es im Frühjahr primär darum, den Klassenerhalt so schnell wie möglich zu fixieren. Die Formkurve zeigte gegen Ende der Hinrunde schon wieder nach oben und man wird versuchen, den Schwung in die Rückrunde mitzunehmen.

Hopfgarten voll im Aufstiegsrennen

Bezirksliga | Hopfgarten spielte eine gute Hinrunde und hat vier Punkte mehr auf dem Konto gegenüber dem Vorjahr. Sie gehen als Zweiter mit einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer in die Rückrunde.

Reith akut abstiegsgefährdet

Erste Klasse | Im Aufstiegsrennen der Ersten Klasse ist diesmal kein Vertreter aus dem Bezirk. Alle Teams befinden sich im gesicherten Mittelfeld mit Luft nach oben und unten. Einziger Ausreißer ist der FC Reith, der in akuter Abstiegsgefahr ist. Ein Trainerwechsel im Winter soll den Umschwung einleiten.

Waidring noch im Aufstiegsrennen

Zweite Klasse | In der zweiten Klasse spielt mit Waidring ein einziger Vertreter aus dem Bezirk um den Aufstieg mit. St. Ulrich/Hochfilzen 1b befindet sich in Lauerstellung. Für St. Johann 1b, Waidring und Westendorf 1b gilt es sich zu stabilisieren und zu verbessern.
Stefan Adelsberger

Bild: Johannes Sams schnürt seine Schuhe ab Winter in Kirchberg. Foto: Adelsberger

 
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