27.12.2019
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Ansprechpartner für Innovation

Andreas Holaus ist der neue Innovationsmanager für den Bezirk Kitzbühel. Er ist Ansprechpartner für Betriebe in Sachen Digitalisierung und Entwicklung und kann darüber hinaus auch Auskunft über entsprechende Fördermöglichkeiten geben.

Kitzbühel  | Holaus ist der „Kümmerer“, der im Rahmen eines ganzen Innovationsnetzwerkes die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen absichern soll. Der gebürtige Brixener studierte Wirtschaftsingenieurswesen und setzte sich beim Hearing durch. Seit 1. November ist er „im Amt“.  
Das neue Innovationsnetzwerk ist eine Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftskammer des Bezirkes, dem Regio3 sowie heimischen Unternehmen und übergeordneten Stellen wie z.B. der Standortagentur. „Bei Innovation denkt jeder gleich an die große Erfindung – darum geht es aber gar nicht so sehr“, erklärt Stefan Niedermoser, GF der Regionalentwicklung. Vielmehr steht „Prozessinnovation, wie z.B. elektronische Rechnungsstellung“ im Fokus, wie Holaus ergänzt. Andreas Holaus fungiert dabei als Bindeglied zwischen den Unternehmen und z.B. Förderstellen. Er kann zusammenführen, Anstöße geben und generell als Ansprechpartner in allen entsprechenden Innovationsbelangen fungieren.  Erste Gespräche mit heimischen Betrieben fanden bereits statt, wie Holaus erläutert.  „Hier wurden aktuelle Themen wie z.B. Cloud-Lösungen, Building Information Modelling, digitale Arbeitsmodelle diskutiert und Handlungsbedarf festgestellt.“ Die Gesprächsrunden gehen im Jänner und Februar natürlich weiter, möglichst viele Betriebe sollen ins Boot geholt werden. Zudem erfolgt eine große Auftaktveranstaltung, um noch mehr Interessierte zu erreichen. In weiterer Folge werden Workshops und weitere Veranstaltungen das Thema Innovation weiter nach außen zu den Betrieben tragen. Denn die sollen einen effektiven Nutzen vom Innovationsnetzwerk verspüren. „Das Netzwerk ist nicht nur für die Großen, alle können und sollen mitmachen“, unterstreicht auch Wirtschaftskammerobmann Klaus Lackner.

Schub für die Gründer- und Start-up-Szene
Der Wirtschaftsstandort Kitzbühel steht nach wie vor sehr gut da. Eine Studie brachte vor einigen Monaten allerdings auch Schwächen zutage – gerade was Innovation und Digitalisierung betrifft. Grund genug, das Netzwerk zu gründen.  Im Bezirk Kitzbühel passiert übrigens sehr viel Innovation – nun geht es darum, die Aktivitäten zu verstärken und die Strukturen dafür besser zu machen.
Das soll zusätzlich noch den schönen Nebeneffekt haben, dass die Gründer- bzw. Start-up-Szene in der Region einen Schub bekommt. Fragt man übrigens den neuen Innovationsmanager, was den Innovationen im Bezirk im Wege steht, gibt es eine eindeutige Antwort:  „Es fehlen oft schlichtweg die Mitarbeiter für Innovationen. Das ist eines der großen Hemmnisse.“ Betriebe, die Entwicklung proaktiv angehen, könnten am Arbeitsmarkt jedoch punkten. Elisabeth Galehr

Daten & Fakten - Eckdaten zum Netzwerk
Das Innovationsnetzwerk soll die Themen Entwicklung und Digitalisierung für Unternehmen des Bezirks strukturell unterstützen. Das Projekt läuft zwei Jahre, das Budget beträgt 117.000 Euro – wobei es 80 Prozent Förderungen gibt.  Maßgeblich beteiligt sind unter anderem die Wirtschaftskammer sowie die Regio3.
Andreas Holaus ist seit November als Innovations-Manager beschäftigt – er ist im Regio-Tech erreichbar bzw. unter holaus@regio-tech.at. In den kommenden Monaten führt er laufend Gespräche mit Firmen und es wird zudem eine Auftaktveranstaltung geben. 

Präsentierten das Netzwerk: Andreas Holaus, WK-Obmann Klaus Lackner und Regio3-GF Stefan Niedermoser. Foto: Galehr

 
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