01.04.2019
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An einer Lösung wird gearbeitet

Die Gemeinde will eine Gesamtlösung für den Bereich der Reither Kreuzung – inklusive Zufahrt zum Ortsteil Prama und zum Stanglwirt.

Going | Seit Jahren beschäftigt sich die Gemeinde Going zusammen mit dem Land Tirol mit der Entschärfung der Reither Kreuzung. Die Straße von/nach Reith mündet dort in der B178. Wenige Meter entfernt führt eine Zufahrt zum Ortsteil Prama sowie zum Stanglwirt. Der gesamte Bereich gilt als gefährlicher Unfallhäufungspunkt.

Wie berichtet, gibt es bereits detaillierte Pläne, die Reither Kreuzung in Richtung St. Johann zu verlegen. „Ja, es gibt konkrete Pläne, die den Grundstückseigentümern auch schon vorgelegt wurden“, bestätigt Jürgen Wegscheider vom Baubezirksamt Kufstein.

Forderungen, Wünsche und Umsetzbarkeit

Der Knackpunkt ist jedoch die Bedingung der Gemeinde, dass es ein Gesamtprojekt geben muss. „Wir haben einen Anforderungskatalog an das Land Tirol übermittelt, wo wir festgelegt haben, was für uns wichtig ist. So sind wir der Meinung, dass im Zuge eines Bauloses auch die Prama-Kreuzung sowie die Zufahrt zum Stanglwirt entschärft werden muss. Nun liegt der Ball beim Land Tirol“, erklärt Bürgermeister Alexander Hochfilzer (VP).

Die Planer vom Land Tirol suchen nach Lösungsmöglichkeiten. „Die Verkehrssituation vor Ort ist sehr komplex. Die Raumsituation ist beengt, deshalb ist es aus Sicht der Experten sinnvoll, die Reither Kreuzung zu verlegen und die Situation Prama/Stanglwirt getrennt davon zu betrachten. Wir hoffen in den nächsten Wochen die ersten Ergebnisse der Gemeinde präsentieren zu können“, so Wegscheider. Findet der Vorschlag Gefallen, kann erst der nächste Schritt erfolgen: Die Information der Grundstückseigentümer. Ein seriöser Zeithorizont für eine mögliche Umsetzung kann, laut Baubezirksamt Kufstein, nicht abgeschätzt werden.

Innerörtliche Verkehrsstudie

Aber nicht nur der Verkehr auf der B178 beschäftigt die Goinger: Die Gemeindeführung will in naher Zukunft den innerörtlichen Verkehr in bessere Bahnen lenken. Das Verkehrsplanungsbüro Hirschhuber wurde mit einer umfangreichen Konzepterstellung beauftragt. „In einem ersten Schritt wird das Zentrum untersucht, in einem weiteren Schritt werden wir die peripheren Situationen ins Auge fassen“, informiert der Bürgermeister. Bereits in dieser Woche steht erneut eine Sitzung mit den Experten an. „Wir hoffen sobald als möglich ein Grundkonzept zuerst einmal für das Dorfzentrum zu haben – dann können wir weiterarbeiten“, so Hochfilzer.

Die Gemeinde lässt sich das Verkehrskonzept für das Zentrum rund 10.000 Euro kosten.
Johanna Monitzer

Bild: Die Planungen zur Verlegung der Reither-Kreuzung in Richtung St. Johann sind schon konkret, die Gemeinde Going will jedoch auch eine Lösung für die Prama-Kreuzung sowie die Zufahrt zum Stanglwirt. Foto: Archiv

 
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