17.07.2018
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Ampeln sind in der Lernphase

St. Johann | Seit dieser Woche wurde die umfangreiche Ampelanlage auf der B178 in Betrieb genommen. Für Autofahrer wird dadurch das Ein- und Ausfahren zum Gewerbegebiet erleichtert. Fußgänger können gefahrlos die Straße überqueren.

Das Ampelsystem „lernt“ stetig dazu
Das Ampelsystem agiert „intelligent“ – das heißt, es ist nicht auf konstante Intervalle geschaltet, sondern stellt sich selbstständig auf das Verkehrsaufkommen ein. „Die Anlage befindet sich nun zwei bis drei Wochen in der Einlauf- bzw. Lernphase, bis sie optimal eingestellt ist“, erklärt Jürgen Wegscheider vom Baubezirksamt Kufstein. In der Anfangszeit kann es deshalb zu nicht nachvollziehbarer Verkehrssituationen kommen, die sich mit der Zeit aber stetig bessern werden.

Es wird nach wie vor zu Staus kommen
Wer sich erhofft, dass Staus zu Stoßzeiten auf der südlichen Einfahrt von St. Johann nach der Einlaufzeit der Ampelanlage der Vergangenheit angehören werden, dem erteilt Wegscheider eine klare Absage: „Es wird, wie bisher, in Stoßzeiten zu Staus kommen – daran ändern auch die Ampeln nichts. Unser Ziel war es, die Straße sicherer zu machen. Das Abbiegen sowie das Überqueren der Straße ist nun gefahrlos möglich.“

Investitionskosten: rund eine Mio. Euro
Das Land Tirol investierte in die Ampelanlage samt Straßenarbeiten auf der B178 rund eine Million Euro.
Johanna Monitzer

Bild: Das Ampelsystem auf der B178  in St. Johann soll für mehr Sicherheit sorgen. Staus werden dadurch nicht vermieden, klärt das Baubezirksamt Kufstein auf. Foto: Galehr

 
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