26.05.2016
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Am Schranken wird fotografiert

Nächste Woche gehen in Kitzbühel automatische Rotlicht-Überwachungsanlagen bei den Bahnschranken in Betrieb. Mehr Sicherheit durch Prävention und richtiges Verhalten der Autofahrer soll damit erreicht werden.

Kitzbühel | Die Sicherheit an den Bahnschranken zu erhöhen ist den ÖBB ein großes Anliegen. Aus diesem Grund werden bei den Eisenbahnkreuzungen am Hahnenkamm und bei der Hornkreuzung nächste Woche die ersten automatischen Rotlicht-Überwachungsanlagen in Betrieb gehen. „25 Prozent der Autofahrer gaben bei einer Umfrage an, dass sie bei Rot in eine Eisenbahnkreuzung eingefahren sind. Die Folgen eines Unfalls auf solch einer Kreuzung sind schrecklich. Deshalb sind wir bemüht, diese noch sicherer zu gestalten“, erklärt Christian Wieser, Regionalleiter Tirol/Vorarlberg ÖBB Infrastruktur AG.

Mit der neuen Rotlicht-Überwachungsanlage sollen die Fahrzeuglenker für die Gefahren sensibilisiert werden. Die Lenker fahren oftmals bereits los, wenn der Schranken sich öffnet und warten nicht das Ende der Rotlichtphase ab. Durch die automatische Regelung der Schranken, kann aber von einem weiteren Zug das Signal zum Schließen gesendet werden“, erklärt Wieser weiter.

Sensoren in der Fahrbahn senden bei dieser Anlage Signale an die Anlage, die Fotos mit Informationen an die Polizei weiterleitet und über die Bezirkshauptmannschaft erfolgt dann die Anzeige. Ein solches Vergehen kostet 80 Euro und gilt in gewissen Bereichen auch als Vormerkdelikt.

In Kitzbühel gibt es zwei Standorte für diese Anlage: bei der Schrankenanlage am Hahnenkamm sowie bei der Hornkreuzung. Elisabeth M. Pöll

Bild: Chefinspektor Markus Eder (PI Kitzbühel), Bernhard Knapp (Vorstand Abt. Verkehrsrecht), Markus Widmann, Leiter Verkehrspolizei Tirol und Christian Wieser, Regionalleiter Tirol/Vorarlberg ÖBB-Infrastruktur AG und Bezirkspolizeikommandant Obstlt. Martin Reisenzein (v.l.) stellten die neue Rotlicht-Überwachungsanlage der ÖBB vor. Foto: Pöll

 
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