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17.07.2020
News  
 

Am Ende lachte Andrey Rublev

Auch, wenn das Wetter Organisatoren, Spieler und Fans am Samstag ordentlich forderte, die Zuschauer erlebten letztlich eine herausragende Finalpartie zwischen Hausherrn und Gastgeber Dominic Thiem und der Nummer 14 des ATP-Rankings Andrey Rublev - mit dem besseren Ende für den großartig aufspielenden Russen.

Kitzbühel | Leider nichts wurde aus dem Traum vom Titel-Gewinn beim eigenen Turnier für den Gastgeber der THIEMs7 presented by Soccercoin, Dominic Thiem. Österreichs Tennisstar zog nach einer spannenden Finalpartie im Match Tie Break des dritten Satzes gegen seinen Tenniskumpel Andrey Rublev denkbar knapp den Kürzeren. In der Gruppenphase hatte Thiem den Russen noch in zwei Sätzen besiegt.

Rublev: „Es war eine großartige Woche“
Das Finale allerdings entschied Rublev mit 6:2, 5:7 und 10:8 für sich: „Es war eine großartige Woche. Ich habe es sehr genossen hier zu sein“, bedankte sich die Nummer 14 der Welt, die damit den Siegerscheck über 100.000 Euro genauso mit nach Hause nehmen darf, wie 100.000 Soccercoins, die der Hauptsponsor kurzerhand obendrauf spendierte.

Thiem zieht zufrieden Bilanz
Aber auch Gastgeber Dominic Thiem konnte mit einem zufriedenen Lächeln vom Platz gehen. Schließlich boten die THIEMs7 eine großartige Tenniswoche mit Spitzenmatches und Top-Stars, die in all ihren Partien zeigten, dass sie in den THIEMs7 presented by Soccercoin mehr als einen Schaukampf sahen: „Es war eine riesen Sache für uns Spieler vor so einem enthusiastischen Publikum zu spielen. Die Stimmung war echt cool und ich möchte mich bei allen bedanken, die gekommen sind. Das ist in diesen schwierigen Zeiten alles andere als selbstverständlich“, so Thiem.

Positives Resümee
Auch, wenn der Himmel ausgerechnet am Finaltag seine Schleusen öffnete und die Finalpartie aufgrund des Regens unterbrochen werden musste, können die Veranstalter äußerst positive Bilanz ziehen und auf eine herausragende Tenniswoche zurückblicken. Aus sportlicher Sicht war es eine Woche voller Spitzenpartien in Topbesetzung, mit nicht weniger als fünf Top-15-Spielern im Aufgebot.

Gutes Händchen bei Spielerauswahl
Dominic Thiem bewies als Mitorganisator bei der Zusammenstellung des Spielerfelds ein gutes Händchen und ausschließlich alle Spitzen-Namen des Tennissports genossen ihre Zeit in Kitzbühel in vollen Zügen: „Alle Spieler sind super happy. Natürlich hat auch Kitzbühel viel dazu beigetragen, weil es hier einfach schön ist. Und dann ist auch auf die Sicherheit gut achtgegeben worden, was für die Spieler derzeit natürlich auch sehr wichtig ist. Das hat alles perfekt geklappt und ich glaube, dass das Turnier perfekt über die Bühne gegangen ist“, meint Mitorganisator Thiem.

Lob für COVID-19 Sicherheitsmaßnahmen
Seitens Besucher und Presse gab es viel Lob für die organisatorische Umsetzung der strengen Covid-19-Sicherheitsmaßnahmen: „Es hat uns besonders gefreut, dass wir hier auch als Vorbild betitelt wurden. Die Voraussetzungen in der unmittelbaren Vorbewerbung waren in jeglicher Hinsicht schwierig. Umso mehr freut es uns, dass wir auch mit Blick auf das Generali Open im September ein Ausrufezeichen setzen und zeigen konnten, dass sich Spieler, Besucher und auch Mitarbeiter bei uns sicher fühlen können“, so die Turnierveranstalter Markus Bodner, Herbert Günther und Florian Zinnagl.

Nächster Fokus: Generali Open Anfang September
Nun erwarten die Kitzbüheler Turnierveranstalter eine Entscheidung über die Durchführbarkeit der US-Open. Denn diese könnte sich auch nochmals auf den Termin des Generali Open auswirken. Noch ist die 76. Auflage des ATP 250 Turniers aber für 7. bis 13. September angesetzt. Laut derzeitiger Verordnung dann auch schon mit wesentlich mehr erlaubten Fans im Stadion, als den derzeit erlaubten 500 Zuschauern.

Fotos: Sieger Andrey Rublev (li.) und Dominic Thiem brachten das Kitzbüheler Tennisstadion trotz strenger Covid-19-Maßnahmen und Regen zum Beben. 
Daumen hoch für Kitzbühel! Dominic Thiem genoss das Turnier. 
Dominic Thiem-Fans feierten mit Abstand und trotzten dem Regen beim Finale am Samstag in Kitzbühel. 
KTC-Präsident Herbert Günther (li.) mit Schiedsrichter Tiago Stürmer.
Von links: Markus Bodner (Veranstalter), Alexander Erler (AUT), Dominic Thiem (AUT), Sieger Austrian Young Guns Sebastian Ofner (AUT), Lucas Miedler (AUT), Jurij Rodionov (AUT) und  Wolfgang Thiem. Fotos: Adelsberger, Voit

Außerdem - Austrian Young Guns
Ein Turniersieger stand  vor dem Finale am Samstag fest: Sebastian Ofner sicher sich den Titel beim Side-Turnier der Austrian Young Guns. Ofner gewinnt alle vier seiner Partien und liegt somit im Ranking vor dem Tiroler Alexander Erler, Lucas Miedler und Jurij Rodionov.
Insgesamt wurden bei den Young Guns ein Preisgeld von 20.000 Euro ausgeschüttet.

 
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