21.08.2017
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Alt und Jung unter einem Dach

Im Kössener Gemeinderat stand jetzt ein weiterer Abschied an: GV Magdalena Planer trat zurück, Vize-Bgm. Marissa Dünser übernimmt die Altenwohnheim-Agenden.

Kössen | Knapp eineinhalb Jahre nach der Wahl nimmt jetzt ein weiteres Mitglieder der ÖAAB-Liste Abschied aus der Gemeindepolitik: Magdalena Planer legte aus gesundheitlichen Gründen ihr Gemeinderatsmandat zurück. Leicht habe sie sich die Entscheidung nicht gemacht, allerdings hätten ihr die Ärzte dazu geraten, betont Planer. Einen Nachfolger für den Gemeinderat gibt es auch bereits. „Der neue Mandatar wird allerdings erst in der nächsten Sitzung angelobt, daher wollen wir den Namen noch nicht veröffentlichen“, erklärt Vize-Bgm. Marissa Dünser, die jetzt die AAB-Liste führt. In den Gemeindevorstand rückt GR Martin Dagn nach, der bereits über langjährige Gemeinderatserfahrung verfügt.

18 Jahre Amtsleiterin

Magdalena Planer selbst war gerade einmal knapp eineinhalb Jahre im Gemeinderat und trotzdem auf der Gemeindebühne ein „alter Hase.“ Sie übernahm 1998 nach der Wahl Stefan Mühlbergers die Amtsleitung und leitete das Gemeindeamt umsichtig bis zu ihrer Pensionierung im Vorjahr. Danach entschied sie sich doch noch für eine Karriere im Gemeinderat. Vor allem der anstehende Neubau des Altenwohnheims lag ihr sehr am Herzen. Bereits in den letzten Jahren leistete sie dafür intensive Vorarbeit. Übernommen wird diese Aufgabe jetzt von Vize-Bgm. Marissa Dünser, die diese Aufgabe im Sinne Planers fortführen wird.

„Wir sind bereits voll bei der Arbeit“, betont Dünser. Derzeit gibt es massive Überlegungen im Rahmen des Neubaus des Altenwohnheims, dort auch den Kindergarten zu integrieren –  Alt und Jung sollen unter einem Dach vereint werden. Daher müsse man vorerst auch noch abklären, ob ein Neubau in der notwendigen Größe am bestehenden Altenwohnheim-Grundstück überhaupt Platz hat. Ein weiteres Thema, das den Ausschuss schwer beschäftigt, ist der Pflegeregress, den es seit kurzem nicht mehr gibt. Es stelle sich daher die Frage, wie viele Betten im neuen Gebäude tatsächlich benötigt werden, in dem auch der Sozialsprengel Platz finden soll.  Dafür wollen sich die Kössener jetzt Experten an Bord holen, wie Dünser erklärt.
Margret Klausner

 
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