04.01.2018
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Alljährlich grüßt das Chaos

Es braucht weder Hellseher noch Propheten, um die Verkehrssituation in Kitzbühel zwischen Weihnachten und Neujahr vorauszusagen: Wo man hinschaut Stau!

Kitzbühel | Und jedes auch noch so ausgeklügelte Verkehrsleitsystem – mit oder ohne Einbahnregelung – scheint dieses Problem nicht in Griff zu bekommen. Es fehlt in Kitzbühel zu den Hochsaisonzeiten einfach an den notwendigen Parkflächen. Sind dann noch die Behindertenparkplätze (von nicht Berechtigten) und auch die Hofeinfahrten zugeparkt, wird kurzerhand der Gehsteig, und damit auch ein Teil der Fahrbahn ,zum Parkplatz umfunktioniert.

So geschehen auch am 23. Dezember, als ein Tesla im Gries parkte und damit den Verkehr lahm legte. Während man in anderen Städten bei einem solchen Vergehen einfach abgeschleppt wird, wird in Kitzbühel artig gewartet, bis der Fahrzeuglenker zurückkommt und sein Auto wegfährt. Es wäre wohl an der Zeit, dass die Stadt Kitzbühel hier rigoroser durchgreift. Den „Gehwegparkern“ will man in der Jochberger Straße mit Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes zu Leibe rücken. Das Sichtfeld scheint dabei aber auch sehr eingeschränkt zu sein.

Während von der Kreuzung Hammerschmiedstraße - Jochberger Straße Richtung Stadt einwärts – darauf geachtet wurde, durften die Fahrzeuge stadtauswärts die Gehwege zuparken (gesehen am 30. Dezember). Es braucht nicht nur ein Konzept, sondern auch eine Kontrolle, damit der Verkehr in Kitzbühel auch in der Hochsaison fließt, auch wenn dies bedeutet, sich den Unmut mancher zuzuziehen.
Elisabeth M. Pöll
poell@kitzanzeiger.at

 
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