02.05.2019
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Alle Generationen eingebunden

Kitzbühel wurde erstmalig als kinderfreundliche Gemeinde zertifiziert. Das Zertifikat für Familienfreundlichkeit konnte wieder erneuert werden.

Kitzbühel  | Diese Zertifizierungen stehen nun am Ende eines Prozesses der 1,5 Jahre dauerte. In diesem Zeitraum wurde fleißig analysiert, Umfragen wurden gemacht, Workshops abgehalten und zahlreiche Gespräche geführt, um die Ziele für den Bereich Kinder- und Familienfreundlichkeit zu formulieren. Der erste Prozess-Abschnitt wurde im Oktober 2018 mit dem Beschluss von 27 Maßnahmen im Gemeinderat beendet. Kürzlich erhielt Familienreferentin GR Mag. (FH) Andrea Watzl die erfreuliche Nachricht vom UNO Kinderhilfswerk UNICEF und vom Bundeskanzleramt, dass das Audit-Kuratorium der Erteilung beider Zertifikate zugestimmt hat.

Landeshauptmann Günther Platter dazu: „Dass Kitzbühel heuer zum ersten Mal als kinder- und zum wiederholten Mal als familienfreundliche Gemeinde zertifiziert wurde, ist eine Auszeichnung für alle, die sich für eine hohe Lebensqualität in Kitzbühel einsetzen. Es garantiert, dass alle Generationen in die Realisierung von Projekten miteingebunden werden, der Lebensraum attraktiv bleibt und sichergestellt wird, dass sich Familien im Ort wohlfühlen. Jetzt gilt es, die geplanten Maßnahmen konsequent umzusetzen und sich weiter nachhaltig mit dem Thema Familie zu beschäftigen.“

Bürgermeister Dr. Klaus Winkler erklärt unisono mit LH Günther Platter, dass es nun von essentieller Bedeutung ist, die geplanten Maßnahmen umzusetzen. „Gemeinsam werden wir uns dafür einsetzen, die Maßnahmen zu realisieren, da Zukunft nicht nur aus Ideen, sondern auch aus Taten gemacht wird. Nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, können Synergieeffekte genutzt werden und unsere Bevölkerung wird davon nachhaltig profitieren.“

Nicht nur geplant, sondern gehandelt

Familien-Referentin GR Mag. (FH) Andrea Watzl sieht das genauso wie ihre politischen Kollegen und betont die Wichtigkeit, die geplanten Maßnahmen zügig umzusetzen. „Nur wer ein Ziel kennt, kann es auch treffen! - Deshalb freue ich mich über die ersten Umsetzungen bereits berichten zu können und gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen weiter engagiert an einem noch kinder- und familienfreundlicheren Kitzbühel zu arbeiten.“  Von den 27 Maßnahmen sind bereits 7 realisiert – dazu zählen die Durchführung der Kitz-Baby-Days und jene des Mini-Gemeinderates, der Gratis-Skikurs für unsere junge Generation, die Beibehaltung der Schülerstube (Betreuung der Volksschulkinder bis 12 Uhr, auch wenn früher Schulschluss ist), die Einführung der Betriebstagesmütter im Sozial- und Gesundheitssprengel, institutionelle und generationsübergreifende Besuche, sowie die Installation der Radarkästen, in von Kindern hochfrequentierten Bereichen und sensiblen Zonen. Weitere sechs Maßnahmen sind in der Umsetzungsphase und werden mit Sommerbeginn abgeschlossen sein. „Dieses Maßnahmenpaket betrifft eine substantielle Investitionsinitiative zur Optimierung der Infrastruktur auf unseren städtischen Spielplätzen – dazu wird jedoch noch eine eigene Berichterstattung folgen. Zum jetzigen Zeitpunkt sei nur so viel verraten: es werden die Wünsche der jungen Generation, welche im Mini-Gemeinderat erörtert wurden und eine Mehrheit fanden, realisiert!“ so GR Andrea Watzl.

Gemeinsam noch mehr erreichen

Ein großes Anliegen der Familienreferentin der Stadtgemeinde Kitzbühel ist es auch zu betonen, dass eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde nicht ausschließlich durch politisch gesteuerte Maßnahmen entsteht. Wesentliche Leistungsträger für Kinder- und Familienfreundlichkeit sind auch die heimischen Vereine, die ansässigen Unternehmen, Organisationen und Bevölkerungsinitiativen. „Aus diesem Grund lade ich alle Akteure ein sich mit dieser Thematik zu beschäftigen, damit wir uns gemeinsam bedarfsorientiert weiterentwickeln können.“

Die offizielle Verleihung der staatlichen Gütezeichen erfolgt persönlich durch Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß im November in Wien.

Bild: Zwei Zertifikate, großer Stolz: Bürgermeister Dr. Klaus Winkler, Familienreferentin Mag. (FH) Andrea Watzl und Vizebgm. Ing. Gerhard Eilenberger. Foto: Obermoser

 
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