15.10.2020
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Adler mit starken Leistungen

Der EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel hat die beiden Heimspiele gegen Feldkirch und Bregenzerwald für sich entschieden. Gegen die VEU setzten sich die Kitzbüheler mit 4:3 durch und gegen die „Wälder“ feierte die Mannschaft von Trainer Charles Franzen einen 5:1-Kantersieg.

Kitzbühel | In der vergangenen Woche absolvierten die Kitzbüheler Adler die ersten beiden Spiele vor heimischem Publikum. Am 8. Oktober stand das Rückspiel gegen die VEU Feldkirch am Programm. Mit der 5:3-Auswärts­niederlage mussten die Adler im neuen „Return-2-Play-Modus“ zwei Tore gegen die Vorarl­berger aufholen. Und die Adler erwischten einen Traumstart. Bereits in der zweiten Minute brachte der Topscorer, Mikael Johansson, die Gamsstädter mit 1:0 in Führung. Dann ein Powerplay für die Gäste. Diese Überzahlmöglichkeit ließen sich die Feldkircher nicht entgehen und glichen zum 1:1 aus (6. Minute). Das zweite Drittel gehörte zunächst den Vorarlbergern. Draschkowitz und Pusch­nik brachten die Gäste mit 1:3 in Front. Mitte des zweiten Drittels war wieder Mikael Johannsson zur Stelle. In der 31. Minute verkürzte er auf Zuspiel von Philip Putnik und Robin Gartner auf 2:3. Die Adler kamen immer besser ins Spiel und erzielten kurz vor dem zweiten Seitenwechsel den wichtigen Ausgleichstreffer zum 3:3 (39. Minute – Torschütze: Pontus Wernerson).

Das Schlussdrittel gehörte zur Gänze den Adlern. Die Kitzbüheler erspielten sich Chance um Chance. In der 55. Minute belohnte sich die Mannschaft von Coach Charles Franzen und ging durch den zweiten Treffer von Pontus Wernerson mit 4:3 in Führung. Trotz starker Schlussoffensive konnten die Adler den entscheidenden Ausgleichstreffer zum 5:3 nicht erzielen und verloren die beiden Spiele nach Gesamtscore gegen die VEU Feldkirch denkbar knapp mit 7:8.

„Es ist seltsam, ein Spiel zu gewinnen und gleichzeitig der Verlierer zu sein. So etwas kennt man sonst eigentlich nur vom Fußball-Europacup. Im Hinspiel haben wir einfach zu viele Tore zugelassen. Heute hat es uns etwas gestresst, dass wir in Führung gelegen sind und trotzdem noch einen Treffer gebraucht haben. Für gewöhnlich konzentrierst du dich mehr auf die Verteidigung, wenn du führst. Wir hatten viele Chancen, es war knapp, aber vor dem Tor haben wir nicht all unsere Jobs gut erledigt“, resümierte der Cheftrainer, Charles Franzen, den ersten Heimsieg der Saison.

5:1-Kantersieg über den EC Bregenzerwald

Drei Tage später stand für die Adler am Samstag das nächste Heimspiel gegen den EC Bregenzerwald am Programm. Die Kitzbüheler wollten sich in den beiden sogenannten Return-2-Play-Spielen eine gute Ausgangslage schaffen. Genau das gelang den Adlern gegen den EC Bregenzerwald. Nach einem starken ersten Abschnitt gingen die Adler durch einen Treffer von Philipp Maurer mit 1:0 in die erste Pause. Im Mitteldrittel besannen sich endlich auch die Gäste darauf am Spiel teilzunehmen und plötzlich war die Begegnung völlig offen. Je ein Tor auf beiden Seiten besiegelte den Zwischenstand nach 40 Minuten: 2:1. Groß war der Jubel bei Willi Schröder, dem in seiner zweiten Saison für die Adler endlich sein erster Treffer gelang. Der Schlussabschnitt entwickelte sich zu einem Geduldsspiel für beide Teams: Kitzbühel rannte unermüdlich an, die Wälder versuchten hinten so gut wie möglich dichtzumachen. Und just, als sich unter den KEC-Fans schon das Gefühl einstellte, man müsse mit einem knappen Erfolg zufrieden sein, sorgte Philip Putnik in Minute 48 für das erlösende 3:1. Ein Tor, das die Adler beflügelte, denn nur 99 Sekunden später klingelte es wieder: 4:1 durch Pontus Wernerson. Die Draufgabe war Philipp Maurers 5:1 nach einem traumhaften Solo.

„Die ersten zwei Drittel haben wir zwar hart gearbeitet, aber es war nicht unser bestes Eishockey. Wir waren ein bisschen nervös und haben die Dinge nicht so umgesetzt, wie wir sie trainiert haben. Im Schlussabschnitt waren wir cleverer und haben die Situationen auch zu Ende gespielt“, sagte Kapitän Christopher Feix nach Abpfiff.

Die nächsten Spiele
Am Samstag, 17. Oktober, steht für die Adler zunächst das Hinspiel gegen den EHC Lustenau am Programm. Am Donnerstag, 22. Oktober, steigt das Rückspiel im Sportpark Kitzbühel. Spielbeginn wie gewohnt um 19:30 Uhr.
Markus Ehrensperger, Foto: Nöckler

 
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