22.10.2020
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Adler holen die ersten Punkte

Die Kitzbüheler Adler haben die ersten drei Punkte im „Return-2-Play-Modus“ gegen den EC Bregenzerwald mit einem Gesamt­score von 9:3 geholt. Gegen Lustenau mussten die Gamsstädter jedoch eine knappe 1:3 Auswärtsniederlage einstecken.

Kitzbühel | Nach den Spielen gegen Feldkirch, standen für den EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel die beiden Duelle im „Return-2-Play-Modus“ gegen den EC Bregenzerwald am Programm. Das erste Duell entschieden die Gamsstädter zuhause klar mit 5:1 für sich und schufen sich somit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Am 14. Oktober ging es für die Mannschaft von Coach Charles Franzen zum Auswärtsspiel nach Vorarlberg. Auch in diesem Spiel überzeugten die Adler von Beginn an. Topscorer Mikael Johansson brachte seine Mannschaft mit 0:1 (12. Min.) in Front.
Im zweiten Drittel folgten Tore auf beiden Seiten. Zunächst glichen die „Wälder“ zum 1:1 aus (40. Min.), ehe Patrick Boltere erneut im Powerplay für die Adler zur Führung einschoss. Im Schlussabschnitt machten die Adler mit zwei weiteren Treffern von Patrick Bolterle und David Kreuter alles klar und entschieden das Auswärtsspiel gegen den EC Bregenzerwald am Ende mit 4:2 für sich.
„Wir waren von Anfang an bereit und haben über weite Strecken eine gute und disziplinierte Mannschaftsleistung abgerufen“, sagt Verteidiger Josi Riener nach Schlusspfiff. „Wichtig war auch, dass unsere Special Teams gut funktioniert haben – vor allem unser Powerplay mit drei Toren. Nach 120 Minuten gegen Bregenzerwald gehen die drei Punkte verdient auf unser Konto.”

Niederlage in Lustenau
Vergangenen Samstag ging es zum nächsten Auswärtsspiel nach Vorarlberg gegen den EHC Lustenau. Die Adler starteten gut ins Spiel und waren im Startdrittel auch spielbestimmend, wenn auch die großen Chancen fehlten. Lustenau kam nur zwei Mal gefährlich vors Tor, nutzte aber eine Chance eiskalt aus und ging in Minute 18 glücklich mit 1:0 in Führung. Dann ein Blitzstart der Hausherren. Nach nur 49 Sekunden erhöhten die Vorarlberger auf 2:0. Mitte des zweiten Drittels ein sehenswertes Solo der Nummer 20. Patrick Bolterle setzte sich gegen mehrere Lustenauer durch und verkürzte auf 1:2.
Im dritten Drittel traten die Adler neuerlich dominant auf und waren dem 2:2 näher als die Löwen dem 3:1. Entweder wurden gute Chancen nicht genützt oder es rettete der blendend aufgelegte Torhüter der Lustenauer. In Minute 56 machten die Hausherren aus Lustenau mit dem 3:1-Endstand alles klar. „Die Niederlage war vermeidbar, aber wie es im Sport halt leider so ist: Die Tore, die man nicht schießt, bekommt man”, resümierte Verteidiger Gert Karitnig, der selbst einen Sitzer ausgelassen hatte. Aber noch ist nichts passiert: „Am Donnerstag wollen wir in Kitzbühel den Spieß umdrehen und unsere Chancen auch nutzen”, ist Gert Karitnig optimistisch.

Die nächsten Spiele
Nach den ersten sechs Spielen im „Return-2-Play“ Modus geht es für die Adler und auch die anderen Teams mit dem „normalen“ Modus weiter. Am kommenden Samstag gastieren die Kitzbüheler beim Farmteam des KAC – Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Am nächsten Samstag, 31. Oktober, steigt das nächste Heimspiel. Zu Gast im Sportpark Kitzbühel sind die Red Bull Juniors. Spielbeginn ist wie gewohnt um 19.30 Uhr. Markus Ehrensperger

Bild: Neuzugang Mikael Johansson sorgte in den ersten fünf Spielen mit sechs Toren und vier Assists für mächtig Verkehr vor dem gegnerischen Tor. Foto: Gerhard Nöckler

 
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