29.02.2020
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Adler halten Chance am Leben

Mit zwei Siegen über Bregenzerwald und Zell am See haben die Kitzbüheler Adler die Chance auf das letzte Play-Off Ticket gewahrt. Gegen die Vorarlberger setzten sich die Adler mit 5:3 durch. Im Auswärtsderby ließ man den Eisbären aus Zell am See keine Chance und gewann souverän mit 0:3.

Kitzbühel, Zell am See | Um die kleine Chance auf das letzte Play-Off Ticket der Alps Hockey League zu wahren, waren zwei Siege gegen Bregenzerwald und Zell am See Pflicht. Zuerst stand am vergangenen Donnerstag das Heimspiel gegen den EC Bregenzerwald am Programm. Und die Adler starteten gut in die Partie. Verteidiger Lasse Uusivirta ließ in der 14. Minute die über 1.000 Adler-Fans zum ersten Mal an diesem Abend jubeln. In dieser Tonart ging es dann auch weiter. Nach dem zweiten Drittel erhöhten die Adler durch drei weitere Treffer auf 4:1. Torschützen: Adam Havlik (2x) und Thomas Mader.
Die über 1.000 Fans rechneten mit einem entspannten dritten Abschnitt, die „Wälder“ machten es jedoch nochmal spannend und verkürzten mit zwei Treffern auf 3:4. In der letzten Minute machte Topscorer Adam Havlik mit seinem dritten Treffer an diesem Abend aber alles klar und schoss zum 5:3-Endstand ins leere Tor ein. „Nach dem 4:1 hat jeder gedacht, das Spiel sei gelaufen. Wenn der Gegner dann plötzlich den Anschlusstreffer erzielt, kommst du ganz schwer wieder rein“, sagt Charles Franzen, der auf der Bank richtig wütend wurde, ehe seine Cracks doch noch ihre Pflicht erfüllten und den Heimsieg einfuhren.

Revanche gegen Zell am See geglückt
Nach der bitteren 2:3-Heimniederlage letzten Samstag gegen den Erzrivalen aus Zell am See, ging es für die Adler (nur eine Woche später) zum Auswärtsderby. Und natürlich wollten sich die Gamsstädter für diese knappe Niederlage revanchieren.
In den ersten 40 Minuten gaben die Adler klar den Ton an und spielten die Eisbären aus Zell am See phasenweise an die Wand. Dies zeigte auch die klare Torschussstatistik von 26:16 für die Adler. In der 28. Minute erlöste Kapitän Henrik Hochfilzer seine Mannschaft und die zahlreichen mitgereisten Fans. Mit tatkräftiger Unterstützung eines Zeller Verteidigers landete die Scheibe am Ende hinter der Linie. Nur drei Minuten später nützte Christoph Echtler eine der vielen weiteren Chancen und erhöhte auf 2:0 (31. Spielminute).

Hochfilzer setzte Schlusspunkt
Im dritten Drittel kontrollierten die Adler das Geschehen. Henrik Hochfilzer setzte 57 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Empty-Net Treffer den Schlusspunkt zum 3:0-Auswärtserfolg über die Eisbären aus Zell am See. „Uns ist es gelungen, Zell am See von unserem Tor fernzuhalten und Stefan war sehr gut“, nannte Coach Charles Franzen zwei Schlüsselfaktoren für diesen Derbysieg. Am Faschingsdienstag trafen die Adler im Sportpark auf die VEU Feldkirch und konnten nach einem 0:3 Rückstand wieder zurück ins Spiel finden. Nach dem verdienten Ausgleich konnte man im Penaltyschießen ein 4:3 sichern. Bravo.

Endspurt in der Qualifikationsrunde
Mit den letzten vier Spielen beenden die Adler in der kommende Woche die Qualifikationsrunde der Alps Hockey League 2019/20.
Am Samstag, 29. Februar, geht es für die Mannschaft von Coach Franzen nach Vorarlberg zum EC Bregenzerwald. Am Montag, 2. März, gastiert der HC Fassa im Sportark Kitzbühel. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Am Mittwoch, 4. März, müssen die Adler beim letzten Spiel der Qualifikationsrunde nach Feldkirch zur VEU. Markus Ehrensperger

Nach einem „Shutout“ im Derby gegen die Zeller Eisbären hatte Goalie Stefan Ridderwall maßgeblichen Anteil am souveränen 0:3-Auswärtserfolg. Foto: Nöckler

 
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