15.01.2017
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Achtung, die Kulturbande ist los

In Hopfgarten tritt die „Kulturbande“ auf den Plan und will nochmals neu definieren, was „Rund um die Kultur“ so geboten wird.

Hopfgarten  | Spätestens seit der furiosen Lesung von Thomas Raab dürfte klar geworden sein, dass die Hopfgartener Kulturlandschaft frischen Dünger erhält. Das Vierer-Gespann Anil Dönmez, Kirsten Fajt, Mariella Sturm und Michael Kirchmair ist angetreten, um die Dinge anders anzugehen und dem Veranstaltungskalender der Marktgemeinde nebenbei noch einige Facetten hinzu zu fügen.

„Wichtig ist uns, Treffpunkte für die Menschen zu schaffen“, sagt Kirsten Fajt. Dabei darf man durchaus auch neue Wege gehen – etwa unkomplizierte „Mondschein“-Kinoabende ohne große Vorbereitung. Lässig heißt aber natürlich nicht nachlässig: „Wir stellen den Anspruch an uns selbst, dass unsere Veranstaltungen hochwertig sind, mit einem guten Eventdesign“, erläutert Michael Kirchmair dazu.

„Wir wollen auch große Namen nach Hopfgarten bringen“, sagt Dönmez. Es darf aber auch Platz für das eigene, das Kleinod sein: „Eine Symbiose von heimisch und urban. Das eine schließt das andere nicht aus.“ Konzerte, Kabaretts, Kino und Lesungen gehören zum Spielfeld der Bande – die nächste größere Lesung ist wieder im Oktober geplant. Außerdem betreut das Team auch das beliebte Hopfgartener Weinfest. Letzteres brauche man ohnehin nicht zu verbessern, betont Dönmez, „höchstens ein wenig abschmecken.“

„Rund um die Kultur Hopfgarten“ 2.0

Die Kulturbande, das ist „Rund um die Kultur“ 2.0. „Rund um die Kultur Hopfgarten“ wurde vor über 20 Jahren von Idealisten rund um Walter Möllinger gegründet und leistete wichtige Kulturarbeit. Das Werk wird nun fortgeführt – mit neuem Logo, neuem Namen und einer Menge frischer Visionen. „Die Bande, das ist einerseits ein Bindeglied, andererseits steht es für frech und aktiv“, erläutert Dönmez. „Unabhängigkeit ist uns wichtig“, ergänzt er. Die Kulturbande ist eine ARGE und hat daher keine starre Vereinsstruktur. Jeder ist willkommen, mitzuarbeiten. „Wir möchten jeden ins Boot holen“, unterstreicht auch Kirchmair, „ein Netzwerk schaffen.“

„Traum wäre ein Hauptquartier“

Was aus der „Kulturbande“ heraus entstehen kann, ist für das Team jedenfalls eine weite Sphäre. Viele Ideen werden gewälzt, geträumt, gewagt. Wobei auch ein gewisser Realitätssinn in der alltäglichen Kulturarbeit nicht fehlen darf. „Wir sind Visionäre, aber auch realistische Kalkulisten“, schmunzelt Kirchmair.  Einen Traum darf sich auch die Kulturbande leisten: „Ein Hauptquartier für uns“, ist sich das Quartett einig. Ein Treffpunkt im Markt, um die Kulturarbeit weiter zu tragen. Elisabeth Galehr

Bild: Kirsten Fajt, Anil Dönmez, Mariella Sturm und Michael Kirchmair (v.l.) wollen als „Kulturbande“ die Hopfgartener Szene aufmischen.

 
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