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26.01.2019
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Acht Meter hohe Wechtenbildung

Seit dem Wochenende gibt es wieder das Skivergnügen am Kitzbüheler Horn. Davor gab es nur eingeschränkten Betrieb – die Neuschneemengen und Verwehungen sorgten für einen Stillstand der Anlagen.

Kitzbühel | Sechs Tage lang gab es am Kitzbüheler Horn absoluten Stillstand. Die außergewöhnliche Wettersituation – vor allem die Baumwurfgefahr wegen der hohen Schneelast, ließen die Anlagen ruhen. Während die Hornbahn I ihren Betrieb wieder aufnahm, war der Gipfel weiterhin geschlossen. „Die Herstellung der Lawinensicherheit hat nach unserem Grundsatz, Sicherheit für Personen und Anlagen vor Angebot‘ absolute Priorität“, sagt Bergbahn AG Kitzbühel Vorstand Josef Burger.

Während der Schneefälle bewegte sich die Neuschneemenge zwischen vier und fünf Metern, wobei noch starke Windverfrachtungen dazu kamen. „Dies hat zu einer Wechtenbildung von bis zu acht Metern geführt“, berichtet Burger. Am Montag betrug die Schneeauflage zwischen Mittelstation und Gipfel ca. 2,20 Meter.

„Zur Wiederherstellung eines sicheren Pisten- und Anlagenbetriebs waren 28 Dienstnehmer, vier Pistenmaschinen und ein zusätzlich kurzfristig angeschafftes Leihfahrzeug sowie ein Bagger zur Schneebefreiung der Stationen und Wiederherstellung des Snowparks im Dauereinsatz. Zusätzlich wurden zahlreiche Hubschraubereinsätze zur Minderung der Schneelast auf den Bäumen durchgeführt ebenso wie mehrere Einsätze mit dem Gaslawinensprenggerät Daisy Bell. Zur Lawinensicherung wurde insbesondere auch das neu angeschaffte Lawinensicherungssystem, bestehend aus zwei Wyssen Sprengmasten sowie Handsprengungen von Mitgliedern der Lawinenkommission mit spezieller Sprengausbildung, durchgeführt. Insgesamt wurden mehr als 100 kontrollierte Lawinensicherungssprengungen allein im Gebiet Horn durchgeführt“, gibt BAG-Vorstand Josef Burger einen Einblick auf die geleistete Arbeit.  Elisabeth M. Pöll

Bild: Vom Gipfelhaus am Kitzbüheler Horn war nicht mehr viel zu sehen. Foto: Haselwanter

 
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