23.08.2016
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Abrissbescheid für Eichenhalle

Die Eichenhalle wird nicht mehr lange das Kirchberger Ortsbild prägen. Das baufällige Gebäude wird demnächst abgerissen. Damit eröffnet sich die Möglichkeit einer Ortszufahrt von der Umfahrungsstraße.

Kirchberg | 1905 wurde die Eichenhalle als Lager für Holz (vorwiegend teure Eiche, daher auch der Name) errichtet. In der damals größten freitragenden Halle Österreichs wurde bald ein Sägewerk und Trockenlager gebaut. Bis 1958 wurde in dem für den Ort bedeutenden Industriebetrieb gearbeitet.

Bis März 2016 stand das Gebäude unter Denkmalschutz. Bei einem Sturm im vorangegangenen Herbst wurde die Westseite der Eichenhalle stark beschädigt. Das Baubezirksamt ortete dadurch eine Gefahr für die angrenzende Umfahrungsstraße. Der Abbruchbescheid wurde ausgestellt und wird in nächsten Zeit auch ausgeführt.

Die Eichenhalle und das dazugehörige Areal befindet sich in Privatbesitz. „Es gab zwar immer wieder Gespräche über eine Beteiligung der Gemeinde an einer Sanierung, jedoch hätten sich die Kosten im sechsstelligen Bereich bewegt. Da die Halle in privater Hand ist, besteht auch kein öffentliches Interesse“, erzählt Bürgermeister Helmut Berger. Das freie Areal  bietet sich als Gewerbegebiet für lärmarme Betriebe an. „Es gibt bereits Interessenten für diese Flächen“, weiß Berger. Seitens der Gemeinde Kirchberg besteht kein Interesse am Ankauf des Grundstückes.

Mit dem Abriss der Eichenhalle eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Anbindung Kirchbergs an die Umfahrungsstraße. Der gewünschte Kreisverkehr wird sicherlich nicht realisiert werden. Derzeit wird über eine Abbiegespur aus Richtung Kitzbühel kommend für das Dorf verhandelt. Damit könnte die Kitzbüheler Straße erheblich entlastet werden. Elisabeth M. Pöll

 
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