19.11.2016
News  
 

400 neue Betten für Fieberbrunn

Neuer Investor, neue Gestaltung – das Hotelprojekt im Fieberbrunner Ortsteil Brunnau nimmt Fahrt auf und soll nach dem Willen der Projektanten schon kommendes Jahr umgesetzt werden.

Fieberbrunn  | Zunächst wollte der Projektentwickler „Georgia Hotels“ – wie berichtet – an dieser Stelle ein 4-Sterne-Superior-Haus errichten. Im Sommer dieses Jahres erfolgte schließlich ein Investorenwechsel. Mittlerweile hat die „Vaya Fieberbrunn GmbH“ das Zepter in der Hand und wälzt bereits konkrete Pläne. Vaya Resorts hat mehrere Appartementhäuser in Tirol und Saalbach realisiert  bzw. in Planung. In Fieberbrunn soll ein 4-Stern-Hotel mit rund 120 Appartements entstehen.

Insgesamt, sagt Fieberbrunns Amtsleiter Kaspar Danzl, sind mehr als 400 Betten geplant. Das Haus soll als Ganzjahreshotel geführt werden. Es soll auf einer Fläche von 18.600 Quadratmetern im Bereich Brunnau entstehen. Die geplante Anlage wird mit Restaurant, Wellnessbereich und sonstigen Annehmlichkeiten ausgestattet sein.

Die Architektur wurde im Vergleich zum Vorgängerprojekt nochmals umgekrempelt und aufgelockert. Projektiert sind sechs Haupthäuser und einige einzelne Chalets. „Nächstes Jahr wollen wir mit dem Bau starten, wir würden es in Teilen bauen“, erläutert Tom van Kuijk (Vaya). Eine genaue Investitionssumme will er nicht verraten. Zu rechnen ist aber mit einem zweistelligen Millionenbetrag.

Holländische Gäste sollen Betten füllen

Dass Vaya überhaupt auf Fieberbrunn aufmerksam geworden ist, liegt am Zusammenschluss mit dem Skicircus, wie  der Projektant erläutert: „Der Anschluss an Saalbach spricht für den Standort Fieberbrunn. Das ist ein Riesen-Skigebiet.“
Hauptzielgruppe der geplanten Anlage sind holländische Gäste. Denn die Vaya-Gruppe setzt in der Vermarktung auf den Partner „Sundio“, einem der namhaftesten Reiseveranstalter der Niederlande.

Keine Zweitwohnsitze über die Hintertür

Befürchtungen, dass die Appartements und Chalets zum Zweitwohnsitz über die Hintertür werden, treten sowohl Amtsleiter Kaspar Danzl als auch die Vaya Gruppe entschieden entgegen.

„Da kommt kein Zweitwohnsitz, absolut nicht. Wir wollen Betten zum Vermieten haben. Das ist unsere Grundlage“, unterstreicht Tom van Kuijk. Er verweist auf die bereits in Tirol  und dem Land Salzburg umgesetzten Vaya-Projekte.
Auch Amtsleiter Kaspar Danzl betont, dass der Projektentwickler keinerlei Vorstoß in diese Richtung unternommen hat. Elisabeth Galehr

Bild: Noch ist die Fläche im Ortsteil Brunnau unbebaut, das soll sich aber schon bald ändern. Es gibt schon konkrete Pläne für ein Appartementhotel. Foto: Galehr

 
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