08.07.2017
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40 Jahre Musikfreunde

Sozusagen als Ouvertüre zu den diesjährigen Sommerkonzerten, genauer zu einer Art „Pasticcio“, luden am 25. Juni die Musikfreunde.

Kitzbühel | Alle jene, die in irgendeiner Weise den Verein über einen Zeitraum von 40 Jahren unterstützt hatten – entweder finanziell oder durch konsequenten Besuch der Veranstaltungen – zu einem Auftaktkonzert, durch das allerdings kommentierend geführt wurde, und zwar durch den musikalischen Leiter, Dr. Herbert Lindsberger/Salzburg – übrigens sehr charmant geführt, mit allerdings stark für die kommenden vier Konzerte werbendem Unterton, wobei jedoch das Musikalische – dieses gestaltet von Ariane Haering, Klavier, von den  philharmonischen Primgeigern Martin Kubik und Alexander Sorokow, Herbert Lindsberger selbst, unserem Johannes Gasteiger, dem Obmann, und dem Percussionisten Daniel Kartmann (Stuttgart) – nicht zu kurz kam, und man hörte wahrhaft Originelles: zum einen Stücke von Josef Lanner, was dem ganzen insofern eine besondere Note verlieh, als man ihn, Lanner, bei uns kaum einmal zu hören  bekommt, und doch ist er mit Vater Strauß und einigen hier nicht Genannten sozusagen Katalysator des späteren Walzerkönigs Johann Strauß Sohn und dessen Brüder… Im einzelnen hörte man Lanners Erinnerungswalzer op.  112, genannt  „Die Haimbacher“ weiters „Die Schönbrunner“ op. 200 und „Die Romantiker“, Walzer op. 162; zum anderen an Klaviermusik einen  (von Brahms selbst) für Klavier bearbeiteten Satz aus dessen Streichsextett Nr. 1, „Thema mit Variationen“ op. 18b und schließlich einiges aus Schumanns (nicht für Kinder, sondern für Erwachsene gedachten) „Kinderszenen“.

Die Idee hatte Florian Ebersberg

Darüber hinaus wurden Persönlichkeiten, die sich um den Verein unmittelbar verdient gemacht hatten, angesprochen, vor allem Gründungsmitglieder von 1978:   Florian Ebersberg – und hier darf ergänzt werden, dass es  dieser war, der die Idee zur Gründung  des Vereins Kitzbüheler Musikfreunde einbrachte und auf Grund seines damaligen Wohnsitzes in Caracas weitgespannte musikalische Kontakte pflegte, vornehmlich zu Weltmusikern – etwa zum berühmten Geiger Ruggiero Ricci, zum ebenso berühmten Cellisten Fournier, zum Solo-Klarinettisten der Berliner Philharmoniker Karl Leister, die er zu Konzerten nach Kitzbühel einlud. Gründer, um einige weitere zu nennen, wie Dr. Erhard Pfitzner, der dann  lange Jahre Obmann der Musikfreunde war, Friedhelm  Capellari, Sebastian Klingler… Im einzelnen wurden jedoch vor allem die vier August-Konzerte, denen jeweils zündende Titel vorangestellt sind, besprochen:  das erste, ausnahmsweise an einem Dienstag (1. August) angesetzt, unter dem Titel „Alles Walzer“ – hier wie bei den übrigen Konzerten  lese man, bitte, in den demnächst zu verschickenden  Einladungsheften nach, das zweite (9. August) unter dem seltsamen Titel „I have a dream“, das dritte – ja, nicht eigentlich „Konzert“, sondern, was  schon Tradition ist, ein Theaterstück, jedoch  im Musik, Titel: „Das Mädchen im Löwenkäfig“…, schließlich das vierte (23. August), als „Debüt“ bezeichnet; ein Liederabend.

Besuch lohnt sich!

Alles in allem erwartet die Musikfreunde, besser: die „Freunde der Musikfreunde“ und die Gäste, ein bunter Konzertreigen, den als Ganzes zu besuchen, sich schon rein dem Anlass gemäß „40 Jahre Musikfreunde Kitzbühel“ gewiss lohnt. H. J. B.

 
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