05.03.2018
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3.100 Stunden im Einsatz

Ortsstellenleiter Markus Brandstätter zog nach einem Jahr im Amt erstmals ein positives Resümee. Das Jahr 2017 begann gleich mit einem Highlight, der Übernahme des Einsatzfahrzeuges.

Waidring | Wie Brandstätter in seinem Tätigkeitsbericht ausführte, hatten die Mitglieder vorher in Eigenregie den Garagenboden im Bauhof organisiert und eine Dachbox aus der Vereinskasse angeschafft. Die Fahrzeugsegnung fand dann beim Feuerwehrfest im Juli statt.

Einzelne Berge- und ein Sucheinsatz  mit den Kollegen aus Reit im Winkl und Lofer im Gebiet Steinplatte fanden ein positives Ende. Zu Beginn des Winters wurde an der Hornbahn erstmals der Bezirkseinsatz ausgerufen, der eindrucksvoll das schnelle Eintreffen und die effiziente Schlagkraft der Bergrettungsortsstellen im Bezirk zeigte. Zeitintensiv mit knapp 1.500 Stunden waren die verschiedenen Übungen und Schulungen auf Orts- und Bezirksebene.

Einige Mitglieder absolvierten zusätzliche Ausbildungen in den Bereichen Lawinenhundeführer, Winter-Grundkurs, San- und Alpin Medic Kurs, Dynema und Sportklettern.

Ausbildung und Kameradschaft wichtig

Die geleisteten Ambulanzdienste bei Skirennen, beim Hahnenkammrennen und Sommer-Ambulanzdienste sowie 38 Tage Pistendienst auf der Steinplatte erforderten mehr als 1.500 Stunden. Abgerundet wurde das Jahresprogramm von gesellschaftlichen Verpflichtungen wie das Jahrzahlbrennen zum Feuerwehrjubiläum, Sonnwendfeuer brennen, Nachmittag auf der Brennhütte, ein Ausflug auf die Tauplitz und Ausseerland oder die Unterstützung der Jägerschaft bei der Gamszählung im Herbst. Zu betreuen ist auch die Boulderhalle einschließlich dem wöchentlichen Kindertraining von Oktober bis April.

Dank für Ehrenamt

Sowohl Bergbahneigentümer Andreas Brandtner, Bezirksleiter Peter Haidacher und Bürgermeister Georg Hochfilzer dankten den Bergrettern für ihren Einsatz und die Bereitschaft, sich ständig neues Wissen und modernste Technik anzueignen. Lob gab es von Seiten der Gemeinde für die Expertise der Lawinenkommission und den großen Eigenanteil bei der Finanzierung des Bergrettungsfahrzeuges.

Erfreulicher Teil der Versammlung waren die Ehrungen von zwei langjährigen und verdienten Bergrettern. Andrä Millinger wurde für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft und Günther Wimmer für 25 Jahre geehrt.

Appell an Tourengeher

Der dringende Appell von Seilbahnchef Andreas Brandtner an alle Skibergsteiger: „Wir bitten eindringlich, keine Pisten während des Einsatzes von Pistengeräten zu befahren. Zur Verbesserung der Pistenqualität sind immer öfter Seilwindenmaschinen im Einsatz, und das bringt angesichts der vielen Tourengeher brisante Situationen bis hin zur Lebensgefahr mit sich. Wir haben uns bisher gegen eine Beschränkung ausgesprochen, hoffen aber auf die Vernunft und Besonnenheit der heimischen Skibergsteiger.“ rw

Bild: Ehrungen verdienter Bergretter (v.l.) Ortsstellenleiter-Stv. Gottfried Flatscher, Günther Wimmer, Andrä Millinger, Bezirksleiter Peter Haidacher und Ortsstellenleiter Markus Brandstätter. Foto: Wörgötter

 
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