13.04.2021
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„2020 war besser, als erwartet“

Zufrieden ist man in der Gemeinde Oberndorf mit den Finanzen im Jahr 2020. „Es war besser, als erwartet“, sagt Bürgermeister Hans Schweigkofler.

Oberndorf | „2020 war besser, als erwartet. 2021 kann jedoch anders ausschauen. Die Ertragsanteile und die Kommunalsteuer werden wohl weiter sinken“, sagt Bürgermeister Hans Schweigkofler (SP), nachdem der Rechnungsabschluss dem Gemeinderat präsentiert wurde.

Unterm Strich steht ein Minus
Der Ergebnishaushalt, welcher der Gewinn- und Verlustrechnung in der Privatwirtschaft gleicht, weist in Oberndorf ein Minus von 269.692,83 Euro (inkl. Abschreibungen und Umbuchungen Rücklagen) auf.

Im Corona-Jahr 2020 sind die Abgabenertragsanteile um neun Prozent auf 1,879 Mio. Euro gesunken. Bei den Kommunalsteuereinnahmen musste ein Rückgang von sechs Prozent verzeichnet werden (Einnahmen: 1,383 Mio. Euro). An Covid-Förderungen erhielt Oberndorf 104.000 Euro. Die neue Freizeitwohnsitzabgabe spülte 68.200 Euro in die Gemeindekasse.

Die größten Aufwendungen
Neben den Personalkosten (981.700 Euro), waren die größten Aufwendungen für den Friedhof (326.800 Euro) Wasserversorgung und Kanal (550.000 Euro). Die Sanierung des Turnsaales schlug mit 298.200 Euro zu Buche.

Der Schuldenstand der Gemeinde Oberndorf beträgt mit Ende des Jahres 327.568,11 Euro. Die liquiden Mittel der Gemeinde belaufen sich auf 999.194,87 Euro.

Keine Beanstandungen, einstimmiger Beschluss
GV Reinhard Jöchl (VP) hatte keinerlei Beanstandungen zum Rechnungsabschluss: „Man muss sich wundern, dass sich aufgrund der Krise der Rückgang doch im moderaten Bereich bewegt.“
Der Oberndorfer Gemeinderat beschloss den Rechnungsabschluss 2020 einstimmig. Johanna Monitzer

 
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