18.10.2018
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186.500 Euro GAF-Mittel

Die Tiroler Landesregierung gewährt dem Bezirkskrankenhaus-Gemeindeverband St. Johann für das Jahr 2018 186.500 Euro aus dem Gemeindeausgleichfonds (GAF). Durch die verschiedenen Investitionen, die in dem Bezirkskrankenhaus mithilfe der GAF-Gelder getätigt werden, wird die moderne medizinische Versorgung im Bezirk Kitzbühel sichergestellt und ausgebaut.

St. Johann | „Die projektbezogenen Bedarfszuweisungen tragen dazu bei, die vielfältigen Vorhaben des Bezirkskrankenhaus-Gemeindeverbandes zu realisieren – davon profitiert die Bevölkerung vor Ort. Darüber hinaus unterstützen und entlasten wir die Gemeinden und den Gemeindeverband im Bezirk Kitzbühel“, erklärt Gemeindelandesrat Johannes Tratter, der die betreffenden Anträge eingebracht hat.

Rund 885.000 Euro Förderung

„Das öffentliche Bezirkskrankenhaus St. Johann ist eine überaus moderne Einrichtung, die mit ihren zehn Fachabteilungen ein breites medizinisches Spektrum abzudecken vermag. Dies geschieht im engen Kontakt mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten des Bezirkes. Die finanzielle Förderung des Landes durch den Gemeindeausgleichsfonds verstärkt die eingesetzten Mittel des Tiroler Gesundheitsfonds, sodass in St. Johann auch weiterhin die qualitativ beste medizinische Versorgung für die Menschen im Bezirk Kitzbühel geleistet wird“, ergänzt Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. Der aus Bundes-, Landes-, Gemeinde- und Sozialversicherungsmitteln gespeiste Tiroler Gesundheitsfonds unterstützt das Bezirkskrankenhaus St. Johann heuer mit insgesamt 884.700 Euro Investitionsförderung.

Investitionen für bestmögliche Versorgung

Die Bedarfszuweisungen fließen vorwiegend in die Errichtung der neuen Schule für Gesundheits- und Krankenpflege im Bezirkskrankenhaus St. Johann. Die Pflegeschule für 75 Schülerinnen und Schüler soll im Herbst 2019 in Betrieb gehen. „Die Schule in St. Johann ist eine äußerst sinnvolle Weiterentwicklung des Pflegeplanes des Landes für den Bezirk Kitzbühel, um direkt in der Region qualifizierte Pflegekräfte für die Region wohnortnah ausbilden zu können. Hier wird ein Bildungszentrum für die stationäre Pflege in Krankenanstalten sowie Wohn- und Pflegeheimen, aber auch für die Pflege zu Hause und weitere Einrichtungen im Gesundheitswesen entstehen“, so LR Tilg.

Verbesserung der IT-Infrastruktur

Zudem investiert das Bezirkskrankenhaus St. Johann weiter in die Verbesserung der IT-Infrastruktur für einen zeitgemäßen Betrieb der Krankenanstalt. „Wir wollen, dass in ganz Tirol eine hohe Lebensqualität herrscht. Dafür ist ein hoher medizinischer Standard in den Bezirken von wesentlicher Bedeutung. Die Bedarfszuwendungen tragen dazu bei, der Tiroler Bevölkerung eine zeitgemäße und bestmögliche Versorgung in den Bezirkskrankenhäusern zu gewährleisten“, so Landesrat Johannes Tratter.

 
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