28.01.2019
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17 Gemeinden wollen gemeinsam den Preis

Die Finalisten für den Gemeindekooperationspreis stehen fest. Neben dem Projekt „Ötztalpflege“ und den Wipptaler Gemeinden gehört der Abfallwirtschaftsverband Kitzbühel zu den Anwärtern auf den Preis. Noch bis 3. Februar können auf www.geko.tirol Stimmen abgegeben werden.

Bezirk | Gemeinden sollen gemeinsame Sache machen – und damit dafür das Potenzial ausgeschöpft wird, wurde der Gemeindekooperationspreis, kurz GEKO, ins Leben gerufen.

Zum dritten Mal wird der GEKO in Kooperation mit dem Tiroler Gemeindeverband vergeben: „In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass gemeindeübergreifende Projekte oft der Schlüssel zum Erfolg sind, um den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Tiroler Gemeinden bestmögliche Lebensbedingungen zu bieten. Aufgrund der positiven Resonanz und um die Bereitschaft zur Zusammenarbeit weiterhin zu fördern, wird der GEKO auch in diesem Jahr wieder vergeben“, erläutert Gemeindelandesrat Johannes Tratter die Idee hinter der Auszeichnung.

Gemeinsame Aufbereitung von Bioabfällen

Zu den Finalisten des GEKO 2019 gehören auch 17 Gemeinden des Bezirkes Kitzbühel, die mit dem Abfallwirtschaftsverband Kitzbühel antreten. Die Gemeinden haben auf dem Areal des Klärwerks Erpfendorf eine neue Anlage errichtet, in welcher durch die Aufbereitung von Bioabfällen Energie für die Kläranlagen gewonnen wird. Um die Anliefermenge von Speiseresten und Küchenabfällen zu steigern, wurde für alle Gemeinden zudem eine bezirksweite Biomüllsammlung geschaffen.

Ebenso ins Finale haben es die drei Wipptaler Gemeinden Matrei am Brenner, Mühlbachl und Pfons geschafft. Sie forcieren in Zukunft eine enge Kooperation in den Bereichen Bürgerservice, Finanzverwaltung und Personalverwaltung.

Die Gemeinden Sautens, Oetz und Umhausen peilen mit dem Projekt „Oetztalpflege“ den GEKO 2019 an: Pflegeberatung, Ernährungsberatung, soziale Betreuung und Seniorennachmittage, IT-Fortbildungen, acht Kraftfahrzeuge für die mobile Pflege sowie zahlreiche weitere Leistungen werden in einem gemeinsam errichteten Zentrum für mobile Pflege in Sautens angeboten.

Unter allen eingereichten Projekten wurden von einer Fachjury des Landes Tirol die drei Finalisten gewählt, die nun im Online-Voting, bei dem die Tiroler ihre Stimme abgeben können, den Sieger küren. Stimmen können noch bis 3. Februar unter www.geko.tirol abgegeben werden. Das Siegerprojekt erhält 10.000 Euro und eine Feier für die Preisträgergemeinden.
Elisabeth M. Pöll

Bild: Aus Bioabfällen wird in der Aufbereitungsanlage am Areal des Klärwerkes Erpfendorf Energie gewonnen. 17 Gemeinden aus dem Bezirk Kitzbühel sind im Abfallwirtschaftverband Kitzbühel vertreten. Foto: AdobeStock

 
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