15.07.2020
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130 Millionen für Wohnbau

Die Neue Heimat Tirol (NHT) zieht mit 521 neu errichteten Wohnungen eine erfolgreiche Bilanz über die geleistete Bautätigkeit im Jahr 2019. Zusätzlich wurden rund 600 Bestandswohnungen saniert. Damit hat die NHT insgesamt rund 130 Millionen Euro in die Schaffung von leistbarem Wohnraum investiert und zählt damit weiterhin zu den größten gemeinnützigen Wohnbauträgern in Österreich.

Innsbruck, Bezirk | „Die NHT hat in den letzten zehn Jahren über 5.000 neue Wohnungen, 340 Heimplätze sowie eine Schule errichtet und dafür über eine Milliarde Euro in die Hand genommen. Wir sind damit auch ein verlässlicher und wichtiger Konjunkturmotor für die Tiroler Bauwirtschaft. 95 Prozent der Aufträge gehen dabei an heimische Betriebe“, weiß NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner.

5.035 neue Wohnungen seit dem Jahr 2010
In den kommenden beiden Jahren wird die NHT die Bautätigkeit noch einmal intensivieren und zieht deshalb auch geplante Projekte vor. „Die NHT ist finanziell solide und zukunftsfit aufgestellt und kann Eigenmittel unmittelbar für die Ankurbelung der Wirtschaft einsetzen“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Markus Pollo. Bis Ende 2021 steigt das Bauvolumen damit auf 250 Millionen Euro.

Vier Projekte im Bezirk laufen, eine ist in Planung
Allein heuer ist der Baubeginn von 714 Wohnungen geplant. Dabei werden vier Projekte im Bezirk Kitzbühel umgesetzt. In Reith wird ein Wohnprojekt mit 38 Wohnungen samt Tiefgarage im Ortsteil Bichlach realisiert. Dafür werden rund 7,6 Millionen Euro investiert. Die Fertigstellung für leistbares Wohnen in schöner Sonnenlage ist für 2021 geplant.
Ebenfalls im Bau befindet sich die Wohnanlage am Kalsfeld in Kirchberg. Hier werden 28 Mietwohnungen samt Tiefgarage errichtet, die bis zum Frühjahr 2021 fertiggestellt werden sollen. Die Baukosten belaufen sich auf 5,4 Millionen Euro. Ebenfalls in Kirchberg ist das Projekt „Kasbachweg“ in Vorbereitung – neun Eigentumswohnungen sind geplant.
In St. Johann wird derzeit die alte Südtiroler Siedlung erneuert. Es handelt sich dabei um das größte Bauprojekt der NHT im Bezirk. Insgesamt sind drei Abschnitte mit 114 neuen Wohnungen geplant. Die Gesamtbaukosten betragen 17 Millionen Euro.
In Kitzbühel geht die Modernisierung der alten Badhaussiedlung ins Finale. Die Fertigstellung der letzten Baustufe ist bis 2021 geplant - insgesamt wurden 109 neue Wohnungen realisiert.

Pilotprojekt gegen urbane Hitze
Bei der Neubebauung des ersten Baufelds am Campagne-Areal erprobt die NHT erstmalig den Einsatz eines neuen Systems. „Entnommenes Grundwasser wird im Sommer zum Kühlen der Wohnungen eingesetzt. In Kombination mit der Wohnraumlüftung können wir die Temperatur in den Wohnungen auf diese Weise um bis zu drei Grad senken“, erklärt Hannes Gschwentner.

NHT bei den Vorreitern im Klimaschutz
Schon jetzt zählt die NHT mit über 4.700 Passivhauswohnungen zu den Vorreitern beim Klimaschutz. „Niedrige Betriebskosten sind ein wichtiger Bestandteil des leistbaren Wohnens. Die laufende Instandhaltung unserer Objekte unter Einsatz modernster Energietechnologien ist daher ein wichtiger Schwerpunkt. 2019 haben wir wieder über 27 Millionen Euro in nachhaltige Sanierungsmaßnahmen investiert“, weiß Markus Pollo.  
Insgesamt verwaltet die NHT mittlerweile 19.299 Wohnungen in 87 Tiroler Gemeinden. Über 40.000 Tiroler wohnen unter einem Dach der NHT. Positiv entwickelt sich auch die Bautätigkeit im Bereich kommunaler Infrastruktur. KA/poe

Foto: Die beiden Geschäftsführer der Neue Heimat Tirol (NHT), Hannes Gschwentner (rechts) und Markus Pollo ziehen eine erfreuliche Bilanz für das Jahr 2019. Foto: NHT/Forcher

 
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