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04.07.2019
News  
 

10.000-Marke ist das Ziel

Der Kitzbüheler Ski Club ist nicht nur im Winter aktiv, das ganze Jahr wird für die Mitglieder Programm geboten. Während österreichweit die Mitgliederzahlen sinken, konnte der KSC seine um 2,1 Prozent steigern und zählt nun 9.163 Mitglieder. Der finanzielle Erfolg der Hahnenkammrennen fließt in den Club ein.

Kitzbühel | Eine fünfstellige Mitgliederzahl ist der Wunsch des Kitzbüheler Ski Clubs. Mit 9.163 Mitgliedern kommt man diesem Ziel schon relativ nahe, im Vorjahr konnte die Anzahl um 2,1 Prozent gesteigert werden.
Bei der Generalversammlung, die am 27. Juni im Rasmushof abgehalten wurde, konnte Präsident Michael Huber 138 Mitglieder begrüßen. Eines, worauf der Club auch stolz sein kann, ist die Treue der Mitglieder zum Verein. 59 Personen gehören seit 25 Jahren dem KSC an, sieben seit 40 Jahren, 54 seit 50 Jahren, vier seit 60 Jahren und zwei Personen sogar seit 70 Jahren. Im Rahmen der Generalversammlung wurde diesen Mitgliedern für ihre Treue gedankt und eine Auszeichnung überreicht.

Sportliche Erfolge in allen Bereichen

Einzigartig sind die KSC-Members aber nicht nur mit ihrer Treue, sondern auch mit ihren sportlichen Leistungen und Erfolgen. Hier stechen besonders die jungen Sportler hervor. In den verschiedenen Sparten – von Biathlon bis zum Trendsport – trainieren 150 Nachwuchssportler beim Kitzbüheler Ski Club. Während der Winter- und Wettkampfmonate trainieren die Kinder und Jugendlichen in ihrer „Abteilung“, das Sommertraining ist aber spartenübergreifend – alle Nachwuchsathleten bereiten sich gemeinsam auf die neue Saison vor. KSC-Präsident Michael Huber lobte nicht nur den Fleiß und Einsatz der Athletinnen und Athleten, sondern auch die Arbeit der Trainer und ganz besonders jene von Seppi Jenewein, der der Innovationstreiber im Club ist. „Seppi Jenewein treibt uns mit seinen Ideen und Visionen voran und es ist auch wichtig, dass neue Wege beschritten werden“, sagt Huber, der auch von dem Ziel, vom Club aus an die Spitze des Sprung­laufs zu gelangen, begeistert ist. Auf die neuen Wege, die im Bereich Sprunglauf beim KSC beschritten werden, wurde auch der ÖSV aufmerksam. „Wir müssen schauen, was in diesem Bereich noch möglich ist“, erklärt KSC-Präsident Michael Huber.
Fünf Nachwuchssportler beendeten ihre aktive Karriere, werden aber dem Sport erhalten bleiben. Sportwart Seppi Eberl bedankte sich für ihren Einsatz bei Sonja Bachmann, Moritz Marko, Lukas Kröll, Markus Ortner und Carina Dengscherz mit einem Präsent.

Flexibilität war das Gebot der Stunde
„Sechs Rennen innerhalb von einer Woche – wobei wir das Charity-Race noch ein wenig upgraden müssen – waren heuer keine einfache Aufgabe“, blickt KSC-Präsident Michael Huber auf die 79. Hahnenkammrennen zurück. Nach der erfolgreichen Ausrichtung der Europacuprennen machte das Wetter den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Doch das OK-Team des KSC bewies Flexibilität und warf das Programm über den Haufen und stellte eine neue Rennreihenfolge auf. Im Nachhinein betrachtet: eine sehr weise Entscheidung. „Ich bin seit 29 Jahren im OK der Hahnenkammrennen und nur sechs Mal konnten die Rennen laut Programm abgehalten werden“, blickt Huber zurück. Die Änderungen wirkten sich aber auch auf Finanzen aus, wie Kassier  Martin Lintner in seinem Bericht erläutert: „Es gab einen Mindereingang durch die Programmänderungen, die zum Teil aber durch Versicherungen abgedeckt sind.“ Von den Einnahmen beim Hahnenkammrennen wurden für den Bereich Club 691.000 Euro aufgewendet – die Clubbeiträge werden für Pflichtbeiträge bei Fachverbänden aufgewendet – und im Bereich Sport wurde ein Abgang von 332.000 Euro abgedeckt.
Dem bevorstehenden Jubiläum auf Ganslern und Streif (80. Hahnenkammrennen vom 21. bis 26. Jänner 2020) blickt Präsident Huber gelassen entgegen. „Eigentlich gäbe es alle fünf Jahre ein Jubiläum, aber ich denke, wenn wir das 100-jährige groß begehen, reicht das“, sagt Huber.

Weisenrat wurde neugewählt
Ein Jahr nach der Vorstandswahl steht die Wahl des Weisenrates auf der Tagesordnung. In den Weisenrat wurden Christian Poley, Franz Pfurtscheller, Harald Herbert, Peter File, Rudi Schreyer, Heini Eder, Ali von Wolffersdorff, Werner Ziepl und Peter Obernauer einstimmg bestellt. Im Gremium des Weisenrates wird der Vorsitzende gewählt. Elisabeth M. Pöll

Der Vorstand bedankte sich bei 54 KSC-Mitgliedern für ihre 50-jährige Treue zum Verein. Foto: Pöll

 
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