02.11.2016
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1 Tourismusverband, 3 Bergbahnen

Wie vermarktet man drei Bergbahnangebote in einer Tourismusregion möglichst gleichwertig? Der TVB Pillerseetal stand mit dem Anschluss der Bergbahn Fieberbrunn an den Skircircus vor einer Herausforderung.

Pillerseetal | Vor keiner einfachen Situation stand der Tourismusverband Pillerseetal im Hinblick auf den Anschluss von Fieberbrunn an den Skircircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang im vergangenen Jahr. Fieberbrunn schied mit dem Anschluss aus dem gemeinsamen regionalen Kartenverbund „Schneewinkl“ aus. Plötzlich gab es ein noch größeres Angebot an Skikarten, das es zu vermarkten galt. „Wir haben die Herausforderung als Chance gesehen. Wir können im Pillerseetal nun wirklich alle Zielgruppen ansprechen“, erklärt Geschäftsführer Florian Phleps im Rahmen der Vollversammlung des Tourismusverbandes Pillerseetal.

„Skispass3“ für alle Zielgruppen

Die Kommunikationslinie „Skispass3“ wurde ins Leben gerufen. „Abgestimmt mit den Bergbahnen können wir drei attraktive Skigebiete mit unterschiedlichen Erlebnismöglichkeiten anbieten“, veranschaulicht Phleps. So wird der Skircircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn als „lässigstes Skigebiet Österreichs“ beworben, die Steinplatte empfiehlt sich als drei Länder übergreifendes Höhenskiparadies und das Skigebiet Buchensteinwand will Familien sowie Genussskifahrer ansprechen. „Die Kampagne ist sehr gut angekommen und wird in diesem Winter weitergeführt“, berichtet Phleps.

„Der Gast weiß, welchen Skipass er kaufen will“

Neben den Skikartenangeboten der einzelnen Bergbahnen gibt es noch die Großraumkarten Schneewinkl und die Kitzbüheler Alpen AllStarCard. Kennen sich die Gäste innerhalb des vielfältigen Kartenangebotes überhaupt noch aus? „Der Gast weiß, welchen Skipass er kaufen will. Es gab im vergangenen Winter keine Beschwerden seitens der Wintergäste. Auch die Bergbahnen berichteten einhellig, dass es keine Probleme an den Kassen gab“, informiert Phleps.

Großraumkarten legen an Umsatz zu

Die Verkäufer der Kitzbüheler Alpen AllStarCard, die Großraumkarte, die für alle Skigebiete in den Kitzbüheler Alpen gilt (und ab diesem Winter auch in Salzburg, der Kitzbüheler Anzeiger berichtete) sind bei den drei Bergbahnen im Pillerseetal im letzten Winter gegenüber dem Vorjahr übrigens rasant gestiegen: 75 Prozent Plus bei der Bergbahn Fieberbrunn, 57 Prozent Plus bei der Bergbahn Steinplatte Waidring und 344  Prozent Plus bei der Bergbahn Pillersee.
Johanna Monitzer, Symbolfoto: Schoelkopf

 
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