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Kitzbüheler Anzeiger
Generali Open 2026

Alexander Bublik hat seine Auftakthürde genommen und steht im Viertelfinale des Generali Open.

Kitzbühel muss weiter auf österreichischen Viertelfinalisten warten

Jurij Rodionov begeisterte das Kitzbüheler Publikum am nahezu ausverkauften Center Court mit großem Kampfgeist. Als letzter im Einzel-Hauptbewerb verbliebener Österreicher musste er sich jedoch der Nummer vier des Turniers geschlagen geben.Die heimischen Hoffnungen ruhen nun auf dem Doppelbewerb: Lukas Neumayer und Joel Schwärzler treffen morgen auf Kevin Krawietz und Pierre-Hugues Herbert. Lucas Miedler bekommt es gemeinsam mit seinem australischen Partner Marc Polmans mit Jean-Julien Rojer und Theodore Winegar zu tun.

Generali Open 2026

Lucas Miedler setzt seinen Siegeslauf an der Seite von Marc Polmans fort.

Jurij Rodionov, der letzte im Einzel verbliebene Lokalmatador, musste sich dem an Nummer vier gesetzten Argentinier Tomás Martín Etcheverry mit 2:6, 6:7 geschlagen geben. Zuvor hatten Mariano Navone und Quentin Halys mit souveränen Erfolgen das Viertelfinale erreicht. Alex Molcan setzte seinen Erfolgslauf ebenfalls fort und bezwang nach Sebastian Ofner auch den Deutschen Daniel Altmaier.

Rodionov fand im ersten Satz nur schwer in die Partie und musste diesen mit 2:6 abgeben. Auch im zweiten Durchgang geriet der Niederösterreicher früh mit einem Break in Rückstand, kämpfte sich mit großer Unterstützung des Publikums jedoch zurück und zwang Etcheverry noch ins Tiebreak. Dort behielt der argentinische Sandplatzspezialist schließlich die Oberhand. „Ich habe heute nicht nur für mich, sondern auch für die Zuschauer gespielt. Ich wollte ihnen eine gute Partie bieten, weil die ersten beiden Matches relativ schnell vorbei waren. Es wäre bitter gewesen, wenn sie drei Partien innerhalb von drei Stunden gesehen hätten“, erklärte Rodionov.

Die Stimmung auf dem Center Court habe ihm noch einmal zusätzliche Energie verliehen: „Es ist immer ein Privileg, hier spielen zu dürfen. Als ich die Breaks zurückgeholt, die Stimmung gespürt und Gänsehaut bekommen habe, wollte ich diesen Moment so sehr genießen wie nur möglich.“ Auch Etcheverry zeigte sich nach der umkämpften Begegnung erleichtert: „Es war ein hartes Match, vor allem gegen einen Österreicher hier zu spielen. Ich bin sehr froh, hier zu sein, und liebe es, in Kitzbühel zu spielen. Es ist einer meiner Lieblingsorte auf Sand.“

Miedler und Polmans setzen Erfolgslauf fort
Für einen erfreulichen Tages-Abschluss aus österreichischer Sicht sorgte Lucas Miedler. Gemeinsam mit seinem australischen Partner Marc Polmans setzte der Niederösterreicher seinen Erfolgslauf fort und zog ins Viertelfinale des Doppelbewerbs ein. Miedler und Polmans waren erst in der Vorwoche erstmals gemeinsam angetreten und hatten auf Anhieb den Titel in Gstaad gewonnen. Nun dürfen sie auch in Kitzbühel vom nächsten gemeinsamen Endspiel träumen. Besonders freute sich Miedler über die Unterstützung auf dem Center Court: „Es ist immer unglaublich, hier zu spielen, und Kitzbühel ist natürlich einer meiner Lieblingsorte – vor allem vor so vielen Leuten. Es war eine schöne Überraschung, dass wir auf den Center Court verlegt wurden. Ich hoffe, dass wir es noch einmal hierher schaffen. Die Stimmung war wie immer unglaublich. Vielen Dank, dass ihr alle geblieben seid.“ Auch Polmans genießt die noch junge Zusammenarbeit mit seinem österreichischen Partner: „Ich spiele sehr gerne mit Lucas. Er ist ein großartiger Mensch – auf und abseits des Platzes. Vielen Dank an alle, dass ihr noch hier geblieben seid. Die Atmosphäre war unglaublich. Für mich war es das erste Mal auf diesem wunderschönen Center Court.“

Navone lässt Struff keine Chance
Mariano Navone nahm den Schwung aus seinem Auftakterfolg mit und ließ Jan-Lennard Struff beim 6:0, 6:3 kaum eine Chance. Im ersten Satz gelang dem Argentinier nahezu alles, auch im zweiten Durchgang blieb er der klar bestimmende Spieler. Für den 25-Jährigen Argentinier ist es die erste Viertelfinalteilnahme in der Gamsstadt. „Es ist ein ganz besonderer Moment für mich, dass ich mich hier in Kitzbühel erstmals ins Viertelfinale spielen konnte. Ich bin sehr glücklich, habe ein großartiges Match gespielt und mein Niveau war heute sehr hoch“, freute sich Navone.

Halys beendet Vacherots Debüt
Für die Nummer zwei des Turniers, Valentin Vacherot, verlief das Debüt beim Generali Open nicht nach Wunsch. Der Monegasse musste sich Quentin Halys mit 3:6, 4:6 geschlagen geben. Halys bestätigte damit seine starke Form und zeigte eines seiner besten Matches der bisherigen Saison. „Ich denke, ich habe sehr gut gespielt. Es war eines der besten Matches, die ich in diesem Jahr gezeigt habe. Ich war vom ersten bis zum letzten Punkt fokussiert und bin bereit für das morgige Spiel“, bilanzierte der Franzose. Auch Arthur Rinderknech hatte heute gegen Sebastian Baez das Nachsehen.

Molcan setzt Erfolgslauf fort
Alex Molcan bleibt beim Generali Open weiter ungeschlagen. Nach seinem Auftakterfolg gegen Österreichs Nummer eins Sebastian Ofner setzte sich der Slowake auch gegen Daniel Altmaier durch und zog ebenfalls ins Viertelfinale ein. Damit ist Yannick Hanfmann der letzte verbliebene Deutsche im Hauptbewerb. Er trifft morgen auf den ehemaligen Kitzbühel-Sieger Sebastián Báez.

Bublik führt starkes Viertelfinalfeld an
Auch wenn im Einzel kein Österreicher mehr vertreten ist, dürfen sich die Fans auf einen hochklassigen Viertelfinaltag freuen. Angeführt wird das Feld von Titelverteidiger und Turniernummer eins Alexander Bublik, der auf Alex Molcan trifft.

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