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Kitzbüheler Anzeiger

Für den Ernstfall gerüstet

Für den Ernstfall gerüstet

Bei den Ausbildungsstationen trainierten die Bergretter moderne Rettungs- und Bergetechniken im steilen Felsgelände.

Wenn im alpinen Gelände Menschen in Not geraten, gilt es, rasch zu helfen. Um auch in herausfordernden Einsatzsituationen schnell und professionell handeln zu können, sind regelmäßige Aus- und Fortbildungen unerlässlich. Aus diesem Grund führte die Bergrettung des Bezirks Kitzbühel ihre diesjährige Sommer-Bezirksübung im Bereich der Wildangerhütte im Schatten von Fleischbank und Predigtstuhl durch.

Für den Ernstfall gerüstet

Rund 35 Bergretter aus dem Bezirk Kitzbühel übten im anspruchsvollen Gelände rund um die Wildangerhütte.

Vier Stationen forderten Bergretter

Rund 35 Bergretterinnen und Bergretter aus den Ortsstellen des Bezirks nahmen an der Übung teil und vertieften unter realitätsnahen Bedingungen ihr technisches Wissen sowie ihre praktischen Fähigkeiten. Nach der Gruppeneinteilung absolvierten die Teilnehmer insgesamt vier Ausbildungsstationen. Im Mittelpunkt standen moderne Rettungstechniken mit der Gebirgstrage, behelfsmäßige Bergetechniken sowie die medizinische Erstversorgung. Nach jeweils rund 75 Minuten wechselten die Gruppen zur nächsten Station, sodass alle Einsatzkräfte sämtliche Ausbildungsinhalte durchlaufen konnten.

„Die Anforderungen an alpine Rettungseinsätze steigen kontinuierlich. Anspruchsvolles Gelände, die zunehmende Zahl an Freizeitaktivitäten im Gebirge und immer komplexere Einsatzlagen verlangen von unseren Bergrettern ein hohes Maß an technischem Know-how sowie sicheres und eingespieltes Handeln“, erklärt Bezirksleiter Stefan Kurz-Lindner. „Eine technisch hervorragend ausgebildete Mannschaft ist die Grundlage dafür, im Ernstfall rasch, sicher und effizient Hilfe leisten zu können.“

Für den Ernstfall gerüstet

Gemeinsam im Einsatz

Neben der fachlichen Weiterbildung stand auch der Austausch zwischen den Ortsstellen im Mittelpunkt. Gemeinsame Übungen fördern nicht nur die technische Kompetenz, sondern stärken auch die Zusammenarbeit und das kameradschaftliche Miteinander – ein wesentlicher Faktor für erfolgreiche Einsätze im alpinen Gelände.

Ein besonderer Dank der Bergrettung gilt allen Stationsleitern und Helfern für die professionelle Vorbereitung und Durchführung der Übung sowie allen Teilnehmern für ihren engagierten Einsatz. Ihren gelungenen Abschluss fand die Sommer-Bezirksübung bei einem gemein.