
Foto: floobe - medienproduktion
09. September 2026
Doppelter Streckenrekord beim Radmarathon
Wer sich beim Kitzbüheler Radmarathon das Beste bis zum Schluss aufheben möchte, sollte damit vor allem seine Kraftreserven meinen. Denn nach mehr als 200 Kilometern wartet das Kitzbüheler Horn. Rund sieben Kilometer bergauf, Steigungen von bis zu 22 Prozent – und oben beim Alpenhaus endlich die Ziellinie. Ein Finale, das keine Geschenke verteilt. Bei der sechsten Auflage wurde dort dennoch gleich doppelt gefeiert: Miguel Brugger und Janine Meyer erreichten das Ziel schneller als alle Männer beziehungsweise Frauen vor ihnen.
Schon Wochen vor dem Start waren sämtliche Startplätze vergeben. 1.800 Nennungen standen für ein Rennen zu Buche, dessen Eckdaten Respekt verdienen: 216 Kilometer und rund 4.600 Höhenmeter durch die Tiroler Bergwelt. Zumindest das Wetter zeigte sich großzügig. Strahlender Sonnenschein begleitete die Teilnehmer auf ihrer langen Runde.
Vom Rodelschlitten aufs Siegerpodest
Den schnellsten Weg durch diesen anspruchsvollen Tag fand Miguel Brugger. Der Sautener aus dem Ötztal erreichte das Alpenhaus nach 6:07:18,2 Stunden und drückte den bisherigen Streckenrekord gleich um 6:27,1 Minuten. Erst im Vorjahr hatte Jack Burke, heuer nicht am Start, mit 6:13:45,3 Stunden die Bestmarke gesetzt.
Dass Brugger Tempo machen kann, hatte er schon in einer anderen Sportart bewiesen: Bevor er sich dem Radsport verschrieb, war er über Jahre erfolgreich als Naturbahnrodler im Weltcup unterwegs. Nach dem Sieg beim SuperGiroDolomiti und Platz drei vergangene Woche beim Ötztaler Radmarathon konnte der 24-Jährige beim Kitzbüheler Radmarathon damit heuer bereits seinen dritten großen Erfolg feiern. Im Interview kurz nach dem Rennen meinte er: „Ich habe noch nie erlebt, dass die Spitzengruppe so gut zusammengearbeitet hat. Wir sind dann zu fünft in den Anstieg auf‘s Kitzbüheler Horn gegangen. Ich hab einfach auf Autopilot geschaltet und bin stur meine Leistungswerte gefahren. Schon bald habe ich gemerkt, dass mir keiner folgen kann.“
Dahinter wurde es nach gut sechs Stunden Fahrzeit erstaunlich eng. Rene Pammer sicherte sich in 6:08:44,0 Stunden den zweiten Platz. Christian Oberngruber folgte gerade einmal eine halbe Sekunde später. Ein Wimpernschlag nach 216 Kilometern – und ein rein österreichisches Podium bei den Herren.
Schon Wochen vor dem Start waren sämtliche Startplätze vergeben. 1.800 Nennungen standen für ein Rennen zu Buche, dessen Eckdaten Respekt verdienen: 216 Kilometer und rund 4.600 Höhenmeter durch die Tiroler Bergwelt. Zumindest das Wetter zeigte sich großzügig. Strahlender Sonnenschein begleitete die Teilnehmer auf ihrer langen Runde.
Vom Rodelschlitten aufs Siegerpodest
Den schnellsten Weg durch diesen anspruchsvollen Tag fand Miguel Brugger. Der Sautener aus dem Ötztal erreichte das Alpenhaus nach 6:07:18,2 Stunden und drückte den bisherigen Streckenrekord gleich um 6:27,1 Minuten. Erst im Vorjahr hatte Jack Burke, heuer nicht am Start, mit 6:13:45,3 Stunden die Bestmarke gesetzt.
Dass Brugger Tempo machen kann, hatte er schon in einer anderen Sportart bewiesen: Bevor er sich dem Radsport verschrieb, war er über Jahre erfolgreich als Naturbahnrodler im Weltcup unterwegs. Nach dem Sieg beim SuperGiroDolomiti und Platz drei vergangene Woche beim Ötztaler Radmarathon konnte der 24-Jährige beim Kitzbüheler Radmarathon damit heuer bereits seinen dritten großen Erfolg feiern. Im Interview kurz nach dem Rennen meinte er: „Ich habe noch nie erlebt, dass die Spitzengruppe so gut zusammengearbeitet hat. Wir sind dann zu fünft in den Anstieg auf‘s Kitzbüheler Horn gegangen. Ich hab einfach auf Autopilot geschaltet und bin stur meine Leistungswerte gefahren. Schon bald habe ich gemerkt, dass mir keiner folgen kann.“
Dahinter wurde es nach gut sechs Stunden Fahrzeit erstaunlich eng. Rene Pammer sicherte sich in 6:08:44,0 Stunden den zweiten Platz. Christian Oberngruber folgte gerade einmal eine halbe Sekunde später. Ein Wimpernschlag nach 216 Kilometern – und ein rein österreichisches Podium bei den Herren.
Vierter Sieg für Janine Meyer
Pech hatte hingegen Patrick Hagenaars. Der Brixener, der vergangenes Jahr den Kitzbüheler Radmarathon als Drittschnellster finishte, musste nach einem Bruch des Schaltwerks auf aussichtsreicher Position liegend das Rennen bereits bei Halbzeit beenden.
Bei den Damen bleibt Janine Meyer das Maß der Dinge. Nach ihren Erfolgen 2021, 2024 und 2025 – und zuletzt beim Ötztaler Radmaraton – holte sich die Deutsche ihren vierten Sieg beim Kitzbüheler Radmarathon. Und weil Gewinnen allein offenbar noch Spielraum lässt, verbesserte sie auch ihren eigenen Streckenrekord. Mit 6:35:30,0 Stunden war Meyer um 7:48,5 Minuten schneller als bei ihrer bisherigen Bestleistung im Vorjahr.
Julia Jedelhauser machte mit Rang zwei den deutschen Doppelerfolg perfekt. Sie erreichte das Ziel nach 6:49:05,4 Stunden. Den dritten Podestplatz sicherte sich die Österreicherin Julia Tanner in 7:31:07,4 Stunden.
So sehr an diesem Tag die Rekorde im Mittelpunkt standen: Die Challenge reichte weit über den Kampf um die Podestplätze hinaus. Insgesamt 1.162 Fahrer durften sich am Kitzbüheler Horn sm Ende als Finisher feiern lassen, darunter 98 Damen.
Am 5. September 2027 findet die 7. Auflage statt. Die Anmeldung dafür öffnet bereits im Dezember.
Pech hatte hingegen Patrick Hagenaars. Der Brixener, der vergangenes Jahr den Kitzbüheler Radmarathon als Drittschnellster finishte, musste nach einem Bruch des Schaltwerks auf aussichtsreicher Position liegend das Rennen bereits bei Halbzeit beenden.
Bei den Damen bleibt Janine Meyer das Maß der Dinge. Nach ihren Erfolgen 2021, 2024 und 2025 – und zuletzt beim Ötztaler Radmaraton – holte sich die Deutsche ihren vierten Sieg beim Kitzbüheler Radmarathon. Und weil Gewinnen allein offenbar noch Spielraum lässt, verbesserte sie auch ihren eigenen Streckenrekord. Mit 6:35:30,0 Stunden war Meyer um 7:48,5 Minuten schneller als bei ihrer bisherigen Bestleistung im Vorjahr.
Julia Jedelhauser machte mit Rang zwei den deutschen Doppelerfolg perfekt. Sie erreichte das Ziel nach 6:49:05,4 Stunden. Den dritten Podestplatz sicherte sich die Österreicherin Julia Tanner in 7:31:07,4 Stunden.
So sehr an diesem Tag die Rekorde im Mittelpunkt standen: Die Challenge reichte weit über den Kampf um die Podestplätze hinaus. Insgesamt 1.162 Fahrer durften sich am Kitzbüheler Horn sm Ende als Finisher feiern lassen, darunter 98 Damen.
Am 5. September 2027 findet die 7. Auflage statt. Die Anmeldung dafür öffnet bereits im Dezember.
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