Von Wien nach Kirchberg
Wildcard für Alexander Zverev

Deutscher Sensationsmann erhält Wildcard für bet-at-home Cup

Alexander Zverev, der Überraschungsmann von Hamburg erhält die zweite Veranstalter-Wildcard für den bet-at-home Cup Kitzbühel, der diesen Freitag mit der offiziellen Auslosung in der Kitzbüheler Innenstadt (ab 19.45 Uhr) startet.

Mit seinem Halbfinaleinzug in Hamburg stieß der erst 17jährige Alexander Zverev in neue Tennis- Sphären vor.  Anlass genug für die Veranstalter des bet-at-home Cups, den jüngsten  Spieler in einem ATP- Halbfinale seit Rafael Nadal mit einer Wildcard zu versehen, erklärt Turnierdirektor Alexander Antonitsch:  „Alexander Zverev ist für uns eine Investition in die Zukunft. Mit seinen 17 Jahren und knapp drei Monaten ist er der jüngste Spieler, der ins Halbfinale bei einem ATP-World-Tour-500-Turnier vorgestoßen ist. Wir haben die zweite Veranstalter-Wildcard zurückgehalten, um auf solche außergewöhnlichen Ereignisse auch kurzfristig reagieren zu können. Wenn man sieht, welche Tenniseuphorie  Zverev in Deutschland ausgelöst hat, ist die Entscheidung angesichts der zahlreichen deutschen Gaste in Kitzbühel sicherlich richtig“, erklärt Antonitsch: „Mit der Wildcard  für den Deutschen kommen wir aber auch den internationalen Ansprüchen unseres Hauptsponsors bet-at-home.com entgegen“, ist sich auch KTC-Präsident Herbert Günther der Strahlkraft des jungen Deutschen sicher.  Der 17-Jährige machte durch seinen Coup in seiner Heimatstadt einen gewaltigen Sprung in der Weltrangliste und verbesserte sich um 124 Plätze. Zverev ist dank seiner Blitzkarriere  nun Nummer 161 der Welt: „Ähnlich, wie die Hamburger, arbeiten auch wir an einer längerfristigen Verbindung mit Sascha. Ich kann Michael Stich nur beipflichten, der 17jährige hat absolut das Potenzial zum Top 10 Mann,“ erklärt Antonitsch.

Nähere Informationen auf www.bet-at-home-cup.com

 60 junge Bauern diskutieren über die Zukunft der Landwirtschaft

„Wir junge Bauern sind selbst die besten Imageträger“

60 junge Bauern diskutieren über die Zukunft der Landwirtschaft

Thesen zur Lage der Bauernhöfe in Tirol gibt es viele. Doch wie funktionieren erfolgreiche Betriebe wirklich? Was ist ihr Rezept? Drei junge Vertreter aus unterschiedlichen Sparten der Landwirtschaft präsentierten gemeinsam mit Agrarmarketing Tirol-Chef Wendelin Juen ihre Höfe und wagten einen Ausblick in die Zukunft. 60 junge Bäuerinnen und Bauern diskutierten im Rahmen der Veranstaltung „Bauer sein – Neu.Denken“ beim „Wilden Käser“ in Kirchdorf. Resümee: Weiterentwicklung und betrieblicher Erfolg sind wichtig. Die Wertschätzung der Produkte mindestens genauso.

„Die Landwirtschaft wandelt sich. Die Direktvermarktung entwickelt sich positiv. Der Handel steht gleichzeitig vor der Herausforderung des ständig wachsenden Onlinebooms. Wir müssen die Konsumenten zu uns holen und mit gesunder Ernährung punkten“, glaubt etwa AMT-Geschäftsführer Wendelin Juen. Nachfrage und Wertschätzung sind für ihn zwei Schlüsselthemen. „Unser Erfolgsrezept sind die Familienbetriebe. Die starke Verwurzelung ist wichtig. Dabei spielt es keine Rolle, ob man innovative Wege einschlägt oder traditionell wirtschaftet. Letztlich ist der wirtschaftliche Erfolg entscheidend“, so Wendelin Juen.

Die junge Bäuerin Julia Bramböck hat auf ihrem Kohlerhof in Kramsach ihren Weg gefunden. Der Betrieb steht auf mehreren Standbeinen. Milch- und Forstwirtschaft, Schule am Bauernhof und die Vermietung eines Seminarraums sind ein Teil. Die ausgebildete Kräuterpädagogin bietet auch Kräuterkurse und verschiedene Weiterbildungen an. „Ich sehe in den Kindern den Schlüssel. Sie müssen Landwirtschaft begreifen. Deswegen ist es wichtig, ihnen unsere wertvollen Produkte näher zu bringen. Wir müssen auch zeigen, wie wir unsere Lebensmittel herstellen“, ist Bramböck überzeugt.

Den Weg von mehreren Standbeinen zu einem Spezialzweig hat Romed Giner aus Thaur gewählt. „Wir haben uns auf den Gemüsebau spezialisiert und sind als Betrieb gewachsen. Dazu waren Innovation und Mut zu Entscheidungen notwendig. Für uns liegt in der Regionalität, aber auch im Biolandbau die Zukunft“, sagt der Gemüsebauer. Auch er merkt an, dass bei Konsumentinnen und Konsumenten vielfach das Verständnis für die bäuerliche Arbeit fehlt. „Es ist schwierig, unsere Anliegen, auf Augenhöhe zu diskutieren“, meint Giner.

Johannes Kuenz aus dem Osttiroler Dölsach schlägt in die gleiche Kerbe. „Wir müssen uns selbst um unser Image kümmern. Neben der Arbeit am Bauernhof ist das mindestens genauso wichtig. Dazu zählt auch Aufmachung und Qualität unserer Produkte“, so Kuenz. Der junge Obstbauer ist stark in der Direktvermarktung beheimatet und hat die Weiterentwicklungen am eigenen Betrieb miterlebt. „Wir sind der erste Werbeträger und sollen unsere Motivation und unsere Arbeit auch präsentieren“, unterstreicht der Osttiroler Jungbauer.

Für die Landesleiterin der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend, LAbg. Kathrin Kaltenhauser und Landesobmann Andreas Embacher war der Abend in Kirchdorf ein voller Erfolg. „Unsere jungen Bauern stehen der Zukunft an sich positiv gegenüber. Sie wollen unabhängig sein und von ihren Produkten leben können. Sie arbeiten und denken als Unternehmer“, so die Jungbauernvertreter. Dabei verschließen sie die Augen nicht vor aktuellen Entwicklungen. Diskutiert wurden etwa die Problematik des Flächenverbrauchs, der Druck seitens des Handels, Ernteausfälle und auch die Produktqualität. „Jeder muss seine eigene Überzeugung leben und auf seinem Hof umsetzen. Das kann er dann auch an die nächste Generation weitergeben“, sagen Kaltenhauser und Embacher.


Bild: Bauer sein – neu.denken (von links) mit Jungbauernobmann Andreas Embacher, dem wilden Käser Bermhard Widauer, Romed Giner, Julia Bramböck, Wendelin Juen, Johannes Kuenz und Landesleiterin LAbg. Kathrin Kaltenhauser. Foto: Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend

Landesmeisterschaften im 3D-Bogenschießen
Ein Termin jagt den anderen

Dicht gedrängtes Rahmenprogramm beim bet-at-home Cup 2014

Der bet-at-home Cup Kitzbühel (27. Juli bis 2. August) wartet heuer wieder mit einem tollen Rahmenprogramm für alle Tennisfans auf.

Kitzbühel  |  Der bet-at-home Cup 2014 startet mit der traditionellen Auslosung des Turnierrasters bereits am Freitag, 25. Juli, in der Kitzbüheler Innenstadt. Nach dem feierlichen Einzug einiger Top-Spieler in Begleitung von Ballkindern und Stadtmusik werden die Spieler dann dem offiziellen Turnierraster (ab 19.45 Uhr) zugelost.
Der Eröffnungs-Sonntag der Turnierwoche steht in diesem Jahr im Zeichen des 70-jährigen Jubiläums des bet-at-home Cups: Bei freiem Eintritt (solange der Vorrat reicht, Anmeldung auf www.bet-at-home-cup.com) lassen sich nämlich nicht nur die Qualifikationsspiele und die erste Runde des Hauptfeldes verfolgen, auch abseits der Tenniscourts wird jede Menge geboten sein.

Weißwurstparty für alle Tennisfans
Auf alle Zuschauer wartet im Rahmen der Tennis-Weißwurst-Party von 10 Uhr bis 13 Uhr eine gratis Huber Metzger Weißwurst mit Händlmaier-Senf inklusive Brez‘n, zur Verfügung gestellt von der Bäckerei Hirzinger. Umrahmt wird der Frühschoppen der besonderen Art natürlich von zünftiger Livemusik: „Der 70ies Day ist eine Art Tag der offenen Tür und unser Geschenk an die Tennisfans anlässlich unseres 70jährigen Jubiläums“, erklärt KTC Präsident Herbert Günther.
Weiter geht‘s im Wochenprogramm mit dem beliebten NAPAPIJRI Kids Day und dem Babsi Schett Ladies Day presented by Etienne Aigner am Dienstag.

Ein Tag Programm für die Kinder
Beim NAPAPIJRI Kids Day am Montag haben alle Kinder bis 14 Jahre freien Eintritt und dürfen sich schon auf ein buntes Rahmenprogramm (11.30-17 Uhr) freuen. Am Dienstag kommen die weiblichen Fans auf ihre Kosten. Nach einer kostenfreien Anreise und einem Give-Away an der Tageskasse wartet auf die Damengruppen beim Babsi Schett Ladies Day presented by Etienne Aigner ein abwechslungsreiches Programm mit freiem Eintritt zu den Topmatches.

Höchste Spielerdichte der Turniergeschichte
Zum Jubiläum brilliert der bet-at-home Cup Kitzbühel nicht nur mit den beiden österreichischen Stars Jürgen Melzer und Dominic Thiem, sondern auch mit der größten Spielerdichte in der Geschichte des Turniers. „Dieses Spielerfeld macht uns unheimlich stolz, es ist auf höchstem Niveau besetzt“, freut sich auch Turnierdirektor Alex Antonitsch.  KA/ali

Kitzbühel bereit für Regionalliga

Mit dem Gastspiel in Kufstein startet der FC Eurotours Kitzbühel in die neue Saison und Liga

Der Höhenflug des FC Eurotours Kitzbühel soll nun auch in der Regionalliga West fortgesetzt werden. Nach der Rekordsaison in der UPC Tirolliga wollen sich die Kitzbüheler auch in der nächst höheren Spielklasse behaupten.

Kitzbühel | „Never change a winning team“ heißt es oft so schön. Doch immer lässt sich diese Weisheit nicht realisieren. Deshalb gab es beim FC Kitzbühel im Sommer die ein oder andere Kaderveränderung. Den Schritt in die Regionalliga definitiv nicht mehr mitgehen werden die beiden Innenverteidiger Harald Höller und Igor Hrabac. Beide Spieler geben nach einer sehr verletzungsreichen Saison den Abschied aus Kitzbühel bekannt. Während Hrabac sein Karriereende vorbereitet, wechselt Harald Höller zu seinem Heimverein FC Reith in die Erste Klasse. Mit Hannes Bortolotti verlässt sogar ein dritter Abwehrspieler den Meister. Er wechselt zum SV Kirchbichl und bleibt somit in der UPC Tirolliga. Neben den drei Abwehrspielern muss der FC Kitzbühel noch auf Stammtorhüter Marco Kals verzichten, der Aufgrund eines Auslandsaufenthaltes eine Karrierepause einlegt.  

Sieben Neue und zwei Nachwuchskicker
Vor allem in der Abwehr hat der FC Eurotours Kitzbühel viele Abgänge. Dem entgegenwirken sollen in erster Linie die Wechsel von Daniel Ägidi Schöppl, Petar Curcic und Kristijan Basic. Schöppl der schon einmal in Kitzbühel unter Vertrag war, kommt von der TSU Bramberg. Mit Curcic und Basic kommen zwei Spieler von der Union Innsbruck zu den Gamsstädtern. Ersterer als Innenverteidiger und Basic als Tormann. Vom SC Mittersill kommen zwei junge talentierte Spieler zur Mannschaft. Der Bruder von Simon Viertler, Josef Viertler und Christof Blaickner. Auch in der Offensive gibt es ein Neues Gesicht. Seine Klasse hatte er schon im Cup gegen den SC Retz aufblitzen lassen. Die Rede ist von Franck Gerard Matondo, der vom SV Straßwalchen zum FC Kitzbühel kommt und mit Kapitän Manuel Schmid für Tore sorgen soll. In den letzten Transferaktivitäten kam noch Mate Gulyas aus Ungarn zur Elf. Von der eigenen 1b Mannschaft rücken Nicolas Hinterseer und Johannes Sams in den Regionalliga Kader des FC Kitzbühel.
Stefan Adelsberger

 
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Kitz sucht Stadtamtsleiter

Kitz-sucht-Stadtamtsleiter
Datum: 10.07.2013

Es war bislang ein offenes Geheimnis, doch mit der öffentlichen Ausschreibung des Postens ist es nunmehr offiziell: Kitzbühels Stadtamtsdirektor Vitus Grünwald verabschiedet sich mit Ende des Jahres in die Pension.

Kitzbühel | Ein abgeschlossens Studium der Rechtswissenschaften, ein einwandfreies Vorleben, die österreichische Staatsbürgerschaft sowie die persönliche und fachliche Eignung zur Leitung des inneren Dienstes des Kitzbüheler Stadtamts - das sind die geforderten Qualifikationen, die die Bewerber für den Posten des Stadtamtsdirektors mitbringen müssen.

Eine Affinität zu Kitzbühel bzw. die Kenntnis und Vertrautheit mit den örtlichen Gegebenheiten sollte für den idealen Kandidaten auch nicht zum Nachteil sein, wie es dazu aus dem Kitzbüheler Rathaus heißt.

Die Leitung des Stadtamts ist bekanntlich keine einfache Aufgabe: Wer diese Position bekleidet, ist nicht nur Vorgesetzter für alle Bediensteten, sondern er hat für einen gesetzeskonformen, einheitlichen und geregelten Geschäftsgang innerhalb der Verwaltung zu sorgen und eine effiziente Unterstützung des Bürgermeisters und der Gemeindeorgane zu gewährleisten.

Der promovierte Jurist Vitus Grünwald (65) war 35 Jahre lang mit den genannten Aufgaben betraut. Während seiner Dienstzeit war er für vier Bürgermeister – Hans Brettauer (VP), Friedhelm Capellari (VP), Horst Wendling (FP) und Klaus Winkler (VP) – tätig. In gemeindeordnungsrechtlichen Fragen gilt er als wandelndes Lexikon: „Es gibt kaum einen Beschluss, an den er sich nicht erinnern kann“, beschreibt Stadtamtssprecher Felix Obermoser.

Auf die seit einer Woche ausgeschriebene Stelle haben sich bislang noch keine Bewerber gemeldet. Das weitere Prozedere: Nach Ablauf der Bewerbungsfrist (9. August) wird der engere Kreis der Kandidaten zu einem Hearing vorgeladen. Über den/die geeignete/n Kandidaten/in wird dann der Gemeinderat vermutlich schon in der September-Sitzung entscheiden. Alexandra Fusser

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