70ies Day zum ehrenvollen Auftakt

Das Kitzbüheler Tennisturnier feiert heuer das 70. Jahr seines Bestehens.  Der bet-at-home Cup 2014 wird am Sonntag, 27. Juli, mit Frühschoppen, Tennis-Weißwurst-Party und Weltrekordversuch  eingeläutet.

Kitzbühel | Der Eröffnungs-Sonntag der Turnierwoche wartet im Jubiläumsjahr mit zahlreichen Attraktionen auf.  Bei freiem Eintritt (solange der Vorrat reicht) lassen sich nämlich nicht nur die Qualifikationsspiele und die erste Runde des Hauptfeldes verfolgen, auch abseits der Tenniscourts wird jede Menge geboten sein. Auf alle  Zuschauer wartet im Rahmen der Hubers Tennis-Weißwurst-Party von 10 Uhr bis 13 Uhr eine Gratis- Huber Metzger Weißwurst inklusive Breze, zur Verfügung gestellt von der Bäckerei Hirzinger. Umrahmt wird der Frühschoppen natürlich von zünftiger Livemusik. „Der 70ies Day ist eine Art Tag der offenen Tür und unser Geschenk an die Tennisfans anlässlich unseres 70jährigen Jubiläums“, erklärt KTC Präsident Herbert Günther.

Nachfolgend steigt mit dem Weltrekordversuch im Tennisball-Peppeln ein weiteres Highlight. Gemeinsam mit dem Tiroler Tennisverband (TTV) möchte es der bet-at-home Cup nämlich  in das Guinness Buch der Rekorde schaffen.  Ziel ist es, an diesem Sonntag um 15 Uhr, 800 bis 1.000 Personen vor dem Kitzbüheler Center Court zu versammeln, die zeitgleich einen Tennisball 10 Sekunden lang am Schläger peppeln können, ohne dass der Ball still liegen bleibt oder vom Racket fällt. Der aktuelle Weltrekord liegt bei 675 Personen, diese Anzahl muss in Kitzbühel also mindestens überboten werden. Im Anschluss an den Weltrekordversuch lassen sich die Erstrunden-Duelle der Hauptrunde verfolgen und das ein oder andere Autogramm von ehemaligen Spielern ergattern: „Wir freuen uns auf die Zeitzeugen und  Spieler der Vergangenheit, die unserer Einladung nach Kitzbühel gefolgt sind und u.a. beim traditionellen ProAM auf den Stanglwirt-Tenniscourts mitspielen werden, z.B. Chris Lewis, Kitzbühel-Sieger von 1978, um nur einen Namen zu nennen“, erklärt KTC-Präsident Günther.

Für den 70ies Sonntag gibt es ein limitiertes Kartenkontingent, wer sich aber zeitgerecht seine Freikarte sichern möchte, kann dies bequem online unter www.bet-at-home-cup.com tun. 
KA/ali, Foto: smpr

Medaillen beim Aquathlon
Wildcard für Gerald Melzer
Das Land Tirol sagt Danke

Das Land Tirol bedankte sich vorigen Samstag bei den Helfern von der Hochwasserkatastrophe mit der Erinnerungsmedaille.

Kössen| Sie waren da, als man sie am nötigsten brauchte. Am 2. Juni 2013, als Kössen unter Wasser stand, waren die Betroffenen dankbar um jede helfende Hand. „Damals hat es Kössen in unvorstellbarer Weise getroffen, unvorstellbar war aber auch die Hilfe und Solidarität“, sagt Bürgermeis-ter Stefan Mühlberger beim Landesempfang vergangenen Samstagnachmittag.

Geehrt wurden rund 80 Helfer, die mindestens 48 Stunden im Katatastrophen-Einsatz waren. Landeshauptmann Günther Platter dankte jedem Einzelnen persönlich und überreichte die Erinnerungsmedaille des Landes Tirol. „Als ich damals nach Kössen kam, hat der Bürgermeister geweint, ich blickte in viele verzweifelte Gesichter - und dann ist plötzlich etwas passiert: eine Welle der Hilfsbereitschaft brach über das Dorf herein“, erzählt der Landeshauptmann.

„Kössen hat viel zurückzugeben“
Sehr emotional und ruhig wurde es auch im Saal, als die Bilder von damals noch einmal gezeigt wurden. LH Günther Platter, Bezirkshauptmann Michael Berger, LA Josef Edenhauser und BM Stefan Mühlberger übergaben dann die Erinnerungsmedaillen samt Urkunde an die zahlreichen Helfer. Geehrt wurden Privatpersonen, Blaulichtorganisationen sowie Männer und Frauen vom Bundesheer.
„Ich hoffe, dass wir in Zukunft von Katastrophen verschont bleiben und wenn es jemand anderen trifft, hat Kössen viel zurückzugeben. Danke!“, so der Bürgermeister. Mehr Fotos auf www.kitzanzeiger.at!

Johanna Monitzer

Welle der Hilfsbereitschaft

Nachdem das Haus einer Familie abgebrannt ist,wollen viele helfen

Gemeinde, Hilfsorganisationen, Firmen sowie Privatpersonen helfen der obdachlosen Familie aus St. Johann.
St. Johann | Auf den ersten Blick sieht man es gar nicht, wenn man auf der Bundesstraße aus Richtung Kitzbühel kommt. Die Blumen im Garten vor dem Bauernhof stehen in voller Pracht. Kommt man näher heran eröffnet sich aber das Ausmaß des Brandes, der sich vor zwei Wochen dort abgespielt hat, der Kitzbüheler Anzeiger berichtete.
Die Fenster sind aufgrund der Hitze zerborsten, das Tennengebäude, welches hinten an das Wohngebäude angebaut war, gibt es nicht mehr. Es liegt noch immer ein verkohlter Geruch in der Luft. Die halb zerschmolzene Anzeigetafel bei der benachbarten Tankstelle zeugt noch davon, wie haarscharf es der Feuerwehr gelungen sein muss, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern.
Mit dem Brand verlor die 4-köpfige Familie aus St. Johann ihr Heim und ihr gesamtes Hab und Gut. Die Gemeindeführung sowie die St. Johanner Hilfsgemeinschaft helfen, koordinieren und organisieren seitdem, wo sie nur können.

„Vielen Dank im Namen der Familie“
„Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist wirklich sehr groß - vielen Dank dafür im Namen der Familie“, sagt Bürgermeister Stefan Seiwald. Die Gemeinde hat der Familie, bis ihr Bauernhof wieder bewohnbar ist, eine Wohnung zur Verfügung gestellt. „Die Wohnung wurde am Samstag bezogen. Die Familie freut sich sehr. Auch die beiden Töchter haben ein eigenes Zimmer“, erzählt der Bürgermeister. Auch viele einheimische Firmen haben sofort geholfen, so Seiwald.

Überwältigt von der Anteilnahme im ganzen Land zeigt sich auch Alois Pletzer, Obmann der St. Johanner Hilfsgemeinschaft. „Nicht nur aus St. Johann, sondern aus ganz Tirol haben sich Leute gemeldet“, berichtet Pletzer. Die Familie benötigt im Moment keine Sachspenden mehr. „Erst wenn das Haus wieder bewohnbar ist, dann wäre die Familie sicher dankbar für Möbel und andere Dinge des täglichen Gebrauchs“, so Pletzer.

Brandermittlungen laufen noch
Vermutet wird, dass der Brand aufgrund von Flämmarbeiten am Dach des Tennengebäudes ausgebrochen ist. Die Ermittlungen laufen noch, heißt es von seiten der Polizei.
Spendenkonten: Raiffeisen RegionalBank, IBAN: AT32 3625 4000 0012 4222, BIC: RZTIAT22254  oder Konto der St. Johanner Hilfsgemeinschaft bei der Sparkasse, IBAN: AT962050500100005503, BIC: SPKIAT2KXXX  (Bitte bei allen Überweisungen Verwendungszweck „Brandkatastrophe Familie Prem“ anführen).        

Johanna Monitzer

Ein Wiener kommt selten allein

Die Volksbühne Brixen im Thale feierte mit „Schauts doch mal vorbei“ am Samstag Premiere

Man sollte Urlaubsbekanntschaften nie unbedacht anbieten, einmal vorbeizuschauen, wenn sie in der Nähe sind. Nie! Auf gar keinen Fall!

Brixen | Unverhofft kommt oft: Familie Hauser freut sich eigentlich auf einen gemütlichen Urlaub daheim, da klopft plötzlich Familie Posposchil, eine Urlaubsbekanntschaft aus dem letzten Jahr, an ihre Tür.

Hätte Frau Hauser bloß nicht gesagt:“Schauts doch mal vorbei, wenn ihr in der Nähe seid!“. Mit Sack und Pack quartiert sich die Wiener Familie bei den Hausers ein. Und tja, was soll man sagen? Die Familie kommt halt aus Wien „heast!“ und hat ihre Manieren offenbar auch dort gelassen.  Die Nerven von Familie Hauser liegen blank. Wäre da nicht der Anstand - man kann die Urlaubsfreunde ja nicht einfach vor die Tür setzen.  Oder doch?

Wirklich unglaublich gut spielen Alois Bosetti (Edmund), Natalie Knauer (Josefine) und Sonja Krall (Jacqueline) die Wiener Proleten-Familie Posposchil. Im perfekten „Wiener-Sumser-Slang„ sorgen die Drei für zahlreiche Lacher und brauchen den Vergleich mit Familie Sackbauer aus „Ein echter Wiener geht nicht unter“ nicht zu scheuen. Toll auch Martin Kirchmair (Walter), Kathi Kofler (Ursula) und Florian Doucha (Tobi) als geduldige Familie Hauser, die langsam aber doch die Nerven verliert. Elisabeth Templeton überzeugt als die neugierige Nachbarin, Frau Kaufmann. In den  Nebenrollen Markus Hirzinger (Hubi) und Johann Beihammer (Max Dobler).

Für die Regie zeichneten sich Babs Beihammer und Fritz Hellmayr aus. Die Komödie von Ulla Kling ist ein sehr sehenswertes Stück, das kein Auge trocken lässt! Gezeigt wird das Stück noch am 17., 22., 24., 29. und 31.Juli, jeweils um 20.30 Uhr in der Volksschule Brixen.
Mehr Fotos finden Sie auf www.kitzanzeiger.at!
Johanna Monitzer

 
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Hengstauftrieb im Spertental

Hengstauftrieb-im-Spertental
Datum: 16.06.2011

Aschau | Am Sonntag, 19.6.2011 werden die Noriker Deckhengste des Tiroler Norikerzuchtverbandes auf die Stallbachkaralm in Aschau aufgetrieben. Für alle Wanderfreunde startet um 8.30 Uhr eine geführte Wanderung mit Weisenbläsern vom Parkplatz Ebenau über die Sonnwendalm bis zur Karalm. Um 10.00 Uhr beginnt der Frühschoppen mit Live-Musik. Wenn die Hengste gegen Mittag auf der Alm eintreffen, werden sie präsentiert und abgewogen bevor sie unter ihnen den Leithengst für den heurigen Almsommer ermitteln.

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